Oh ihr Götter! Höret mich an!
Zu jeder der drei Fraktionen steht eine Kampagne mit je acht Missionen zur Verfügung. Spielerisch erinnert vieles an den an den Vorgänger "Age of Empires: The Age of Kings". Abwechselnd werden die Spieler aktiv, bewegen ihre Einheiten oder stecken Geld in die Forschung, um sich durch neue Entwicklungen einen Vorteil auf dem Schlacht feld zu erarbeiten. Der Basenbau spielt zwar im Spiel eine wichtige, aber im Vergleich zum taktischen Element dennoch eine untergeordnete Rolle. Letztlich läuft das gesamte Geschehen unweigerlich auf eine Schlacht hinaus. Ein bisschen spielt dabei auch das Naturel der Völker mit rein: Während die Ägypter eher defensiv agieren, sind die Wikinger echte Vorzeit-Rambos und die Griechen halten es mit Ikarus und suchen nach dem Mittelding.
Im Spiel überwiegt das taktische Element und man ist somit immer gut beraten über die genaue Position und Truppenstärke seiner Mannen Bescheid zu wissen. Natürlich kann auch die Umgebung und die landschaftlichen Merkmale in die eigenen Planungen einbezogen werden, was einem letztlich einen taktischen Vorteil bringt. Reichweite (in Abhängigkeit zur Position), Schnelligkeit zu Fuss (in Abhängigkeit zum Untergrund) und Kampfkraft (in Abhängikeit der Einheit/Formation) sind die ausschlaggebenden Faktoren einer spannenden und hoffentlich siegreichen Schlacht.
Vor allem optisch ist "Age of Empires - Mythologies" wahrlich ein göttliches Vergnügen. Das schicke Design beginnt bei den detailierten Einheiten und geht über die einladenden Landschaften bis hin zu den Gebäudetypen und sonstigen Objekten. Gemessen an der Möglichkeiten der NDS ist das Spiel wahrlich eine Augenweide und muss sich vor anderen Genrevertretern nicht verstecken.
Gleiches gilt auch für die Hintergrundmusik, die sich stimmig ins Gameplay einbettet und mit guten Soundeffekten und einer passenden Atmosphäre punkten kann. Alles in allem: Daumen hoch!






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