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The Mars Volta - Noctourniquet Review

Experimentelle Klangwelten und komplexe Strukturen charakterisieren ihr neues Album.


12.05.2012  Gabriel  12 Likes  0 Kommentare 
Leute die musikaffin sind und sich gern mit solcher auseinander setzen, die nicht gerade üblich ist und mehr Anspruch als Struktur vorweist kennen mit Sicherheit die Progressive Rockband "The Mars Volta". Wobei man sagen muss oder besser sollte, dass das "Progressiv" im Vordergrund steht.

Cedric Bixler-Zavala (Gesang) und Omar Alfredo Rodriguez-Lopez (Gitarre) gründeten 2001 die Band The Mars Volta nachdem sich At the Drive-Inn trennten. Heraus kam 2002 eine Debüt EP namens Tremulant, welche schon aufzeigte in welche Richtung sich die Jungs unter Zuhilfenahme zahlreicher Musiker bewegten. Danach folgten noch ein paar Studioalben, welche auch Chartplatzierungen vorweisen konnten und nun erschien Ende März das 5. Album der Jungs namens "Noctourniquet".

Auf diesem Album treiben die Jungs alles auf die Spitze was nur geht. Wir haben Stileinbrüche welche über 30 Sekunden oder sogar Minuten gezogen werden, um dann kraftvoll den Hörer in eine andere Dimension zu blasen oder ihn so kirre im Kopf machen, um ihn danach in einer musikalischen Auflösung zu betten.

Die Lyrics sind zwar vorhanden und haben laut Zavala sehr SciFi angehauchte Stellen, aber trotzdem sind Sie eher Deko oder besser gesagt Zierde für die außerordentlich gut harmonierenden Kompositionen. Es gibt Songs, welche erst am Ende Sinn ergeben und sich entfalten, es gleicht einer Belohnung solange durchgehalten zu haben und ergibt am Ende sogar wirklich Sinn.

Songs wie The Whip Hand und In Absentia sind einfach grandios umgesetzt und sind meine Tipps um an das Album ran zu kommen. Es scheint ganz als ob The Mars Volta ihren Stil ausbauen konnten und dabei etwas ihre hibbelige Art verloren haben und direkter auf ihre rohe Art künstlerischer Musik eingehen.

Dabei verlieren sie aber niemals den Punkt auch wenn der Drummer namens Deantoni Parks sehr verspielt ist und desweilen gern die einen oder anderen Fill-Ins und Offbeats präsentiert.

Tracklist
1. The Whip Hand
2. Aegis
3. Dyslexicon
4. Empty Vessels Make The Loudest Sound
5. The Malkin Jewel
6. Lapochka
7. In Absentia
8. Imago
9. Molochwalker
10. Trinkets Pale Of Moon
11. Vedamalady
12. Noctourniquet
13. Zed And Two Naughts

Wer von sich sagt, dass er Musikfan oder vielleicht sogar selbst Musiker ist, wird diese Scheibe lieben.

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Release 2012-03-23
Studio Warner Bros. Records (Warner)
Publisher Warner Bros. Records (Warner)
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