Musik » Reviews

The Iniquity Descent - The Human Apheresis Review

Dritter Brachial-Metal-Longplayer der Finnen mit heilendem Konzept


14.08.2012  Redaktion  13 Likes  0 Kommentare 
Das Intro zum Album "The Human Apheresis" der finnischen Brachial-Metaller "The Iniquity Descent" hat etwas vom Weltuntergang. Tatsächlich jedoch haben die Jungs durchaus Ambitionen, immerhin veröffentlichen sie damit ihren dritten Longplayer in drei Jahren Bandgeschichte. Der Albumtitel ist dabei eine Anspielung auf die Trennung von roten und weißen Blutzellen, auf eine Heilung außerhalb des Körpers, bevor man den einstmals erkrankten Teil dann wieder in den Körper einsetzt. Na, Appetit bekommen?

The Iniquity Descent - The Human Apheresis
Kommen wir zum Musikalischen, auch wenn unsere Mütter wohl in Anbetracht des Grunzen von Frontmann Mathias LillmÃ¥ns wohl nur noch kreischend die Flucht ergreifen würden. Kreischen ist aber auch echt ein tolles Stichwort. Kennt ihr diese Filmchen, bei denen man sich höllisch konzentriert und plötzlich kommt ein grausiges Gesicht aus dem Nichts und man erschrickt zu Tode? Ganz ohne Filmchen funktioniert das auch beim Opener "In Prostation", der aber schon blendend aufzeigt in welche Richtung der Zug abfahren wird. Der Track ist kraftvoll, mit eingängigen und geradlinigen Riffs, aber auch verzerrte Chords dominieren das Bild rund um eine martialische Ryhthmus-Sektion und einen Sänger, der biblische bzw. religiöse Motive zum Besten gibt, dabei aber nie offensichtlich den Zeigefinger hebt.

Rein technisch gibt es wenig zu bemängeln, das Ganze klingt schlüssig abgemischt, hat Druck, Kraft und "Bums" - was fehlt ist irgendwas wirklich bemerkenswert Neues. Die Riffs sind zwar ordentlich, aber irgendwie wirkt eben "wie schonmal gehört" bzw. ist dann stellenweise zwar einfallsreich, aber verschwindet dann zu schnell wieder im Otto-Normal-Geschredder.

Tracklist
1. In Prostration
2. An Empty Temple
3. The Human Apheresis
4. Obedience Torn
5. Collecto vs Protector
6. Believers in the Apotheosis; Imaginary Ectoplasmic Hands
7. Decimate, Disitegrate
8. Trust the Seroent
9. The Invisible
10. Infected

Unser Fazit

Dritter Brachial-Metal-Longplayer der Finnen mit heilendem Konzept

Keineswegs schlecht, aber eben auch keine Neuerfindung des Black Metal - und für "Avantgarde" nicht innovativ genug.

Redaktion (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 60%

Fehler gefunden? Melden.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.
Werbung
Genre
Release 2012-05-25
Studio MASSACRE (Soulfood Music)
Publisher MASSACRE (Soulfood Music)
Werbung

Amazon Music

Jetzt bestellen!

Captain
Hallo aus dem Rheinland! von Captain am 24.08.2026 18:10
candicelia
Hallo aus dem Rheinland! von candicelia am 24.08.2026 17:41
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 22.08.2026 12:59
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 19.08.2026 21:05
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 18.08.2026 20:21