Saborus ist ein Spiel, das man gerne mögen möchte. Die Idee, als Huhn aus einer Schlachtfabrik zu fliehen, ist mutig, ungewöhnlich und voller erzählerischem Potenzial. Doch schon nach kurzer Zeit zeigt sich, wie schwer sich das Spiel mit seiner eigenen Identität tut. Die Stealth-Passagen wiederholen sich, viele Rätsel bestehen nur aus dem Verschieben von Objekten, und technische Fehler sorgen für echten Frust. Die tonale Schere zwischen blutiger Realität, alberner Übertreibung und unfreiwilligem Humor verhindert eine klare Botschaft. Besonders bitter: Die zahlreichen Bugs können den Fortschritt komplett blockieren. Was bleibt, ist ein ambitioniertes Konzept, dessen Umsetzung zu oft holpert. Für neugierige Spieler vielleicht einen Blick wert – doch alle anderen sollten wissen: Saborus will viel, liefert aber wenig.
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