Reiss aus ist eines dieser Spiele, bei denen man sich unweigerlich fragt, warum eigentlich vorher niemand auf diese Idee gekommen ist. Ein paar Zettel, clever zusammengestellte Begriffe und die simple Einschränkung, nichts zeichnen zu dürfen, reichen für ein überraschend unterhaltsames Partyspiel. Die Regeln sind in wenigen Minuten verstanden, alle sind gleichzeitig beschäftigt und aus vermeintlich unmöglichen Aufgaben entstehen erstaunlich oft tatsächlich erkennbare Kunstwerke. Natürlich erfindet Reiss aus das Genre der Zeichen- und Ratespiele nicht grundsätzlich neu, aber die Umsetzung mit Papier fühlt sich frisch genug an, um aus der Masse herauszustechen. Vor allem Familien und kreative Freundesrunden dürften damit viel Spaß haben. Ein herrlich unkomplizierter kleiner Party-Hit.
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