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Nosedive - Die Ghetto Gang Review

Ein Ex-Häftling stürzt für die Liebe zurück in Verbrechen und Gewalt.


15.09.2011  Alucard4  10 Likes  0 Kommentare 
Der Drogendealer Theo wird nach einer Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen. Anstatt dem Verbrechen den Rücken zu kehren, wie er es seinem Freund und Mitinsassen versprochen hat stürtzt er sich direkt nach seiner Entlassung wieder zurück in sein altes Leben. Weil er sich in die Schwester des Mafiabosses Igor verliebt hat schlägt er seine Pläne als Barkeeper auf einem Luxusliner zu arbeiten in den Wind und beginnt für ihren Bruder zu arbeiten. Doch aus dem Sumpf aus Verbrechen und Gewalt scheint es nur einen Ausweg zu geben: den Tod. Trotz allen Wiedrigkeiten versucht das Liebespaar zu entfliehen und wird gnadenlos von Polizei und Gangstern gejagt.

Gewalt, Drogen und Sex
Gewalt, Drogen und Sex, aus diesen drei Elementen besteht Nosedive hauptsächlich. Und das nicht zu knapp. Die Hauptfiguren stehen quasi unentwegt unter Drogeneinfluss oder verkaufen selbige und deren Einfluss. Unterbrochen werden die Alkohol und Drogenexzesse immer wieder von brutalen Schlägereien bei denen mit dem Blut nicht gespart wird. Circa die Hälfte des Films besteht jedoch aus größtenteils vollkommen deplaziert wirkenden für einen normalen Film sehr harten Sexszenen. Diese sind zum Teil stark an der Grenze zum Erotik beziehungsweise Hardcorestreifen.

Umsetzung
Da die Story des Films stark schwächelt könnte man als Ersatz auf gute Umsetzung, Filmtechnik oder tiefgründige Charaktere hoffen. Leider wird man in allen Punkten enttäuscht. Die Biildqualität erinnert eher an eine VHS Kassette und auch die Kameraführung ist doch recht verwirrend und wirkt stark unprofessionel. Keiner der Charaktere wird vorgestellt und man baut als Zuschauer auch keinerlei Verbindung zu den Akteuren auf. Die Synchronisation wirkt aufgesetzt und lustlos, was ohnehin fade Story nicht wirklich verbessert und es wird zur Geduldprobe der Handlung zu folgen.

Nosedive erzählt die Geschichte des kleinen Drogendealers und Exhäftlings Theo der in den Straßen des Ghettos von Budapest in einer endlosen Spirale aus Gewalt abwärts auf sein Ende zu rast. Leider ist der Film schlecht umgesetzt und auch die Story ist teils unverständlich, teils langweilig geraten. Kein wirklich sehenswerter Thriller über Verbrechen im ungarischen Ghetto.

Punktewertung

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Genre
Release 2011-07-28
Studio SchröderMedia HandelsGmbH
Publisher SchröderMedia HandelsGmbH
Altersfreigabe Freigegeben ab 18 Jahren
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