„Born with a Hammer“ erfindet weder Kai Hansen noch den Power Metal neu. Das muss es aber auch gar nicht. Stattdessen liefert der Helloween- und Gamma-Ray-Veteran ein erfreulich lebendiges Soloalbum, auf dem Heavy und Power Metal mit Hard Rock, Punk-Attitüde und reichlich Gitarrenarbeit zusammenfinden. Besonders die unverkrampfte Herangehensweise macht Spaß. Hansen klingt nicht wie ein Musiker, der sein eigenes Denkmal polieren möchte, sondern wie jemand, der nach all den Jahrzehnten noch immer große Freude an lauten Gitarren, eingängigen Melodien und einem ordentlichen Metal-Refrain hat. Kleinere Déjà-vus und einige weniger prägnante Momente verhindern den ganz großen Wurf. Für Fans seiner bisherigen Arbeit ist „Born with a Hammer“ trotzdem beinahe ein Heimspiel.
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