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Island of the Condemned Review

Ein brutales Experiment zur Resozialisierung entartet auf einer Insel.


26.02.2010  zocki  7 Likes  0 Kommentare 
Das Jahr 2013: Die Todesstrafe wurde weltweit abgeschafft. Darum steigt die Kriminalitätsrate ins Immense. Die zentrale Autorität, die Weltregierung beschließt, dem Problem Herr zu werden, indem in Form eines Experiments Gewalttäter auf einer einsamen Insel abgesetzt werden. Man hofft, dass die Verbrecher beginnen, eine eigene Zivilisation aufzubauen und so resozialisierungsfähig werden. Doch weit gefehlt. Beim Kampf ums Überleben ist sich jeder selbst der Nächste. Und die niedersten Instinkte nehmen Überhand. Schon bald kommt es zu offenem Kannibalismus auf der Insel der Verdammten. Wer hier überleben will, muss gnadenloser und brutaler sein als der Mann neben sich...

Island of the Condemned
Der Strafvollzug ist schon seit Jahren zum Thema für eine breite Masse der Bevölkerung geworden. Was soll man nur mit Kriminellen machen? In den Kanst stecken, wo die Resozialisierungsmöglichkeiten gegen Null gehen oder doch lieber in den offenen Vollzug bzw. zu Sozialstunden verdonnern, um die Gefängnisse nicht überquillen zu lassen? Alles gar nicht so einfach zu entscheiden, aber alle Kriminellen auf eine Insel zu stecken und das reichlich unbewacht ist vielleicht nicht gerade die beste Idee. Gewisse Regeln braucht man einfach überall, aber auf einer einsamen Insel ist sich jeder selbst der Nächste. Insbesondere wenn jeder ein Gewaltverbrecher ist.

Frei nach dem Motto "In der Hölle sind nur noch Stehplätze frei" geht es auf dem kleinen Eiland bald rabiat zur Sache. Schon als es darum geht sich die Handschellen abzumachen bricht ein handfester Tumult aus, Szene wie beim Rugby oder eher noch beim Massen-Wrestling. Einige bleiben im Sand liegen - für immer! Es zeigt sich aber von Anfang an, dass es zu einem Kampf ums Überleben kommt, die Sitution spitzt sich immer mehr zu. Die Gefangenen kommen nicht auf den Gedanken eine neue Zivilisation zu gründen. Stattdessen wird gelyncht und gemordet...

Die Bild- und Tonqualität ist durchaus ordentlich. Die Blu-Ray bietet ein scharfes Bild mit guten Konstrasten und lebendigen Farben. Auch der Ton (Russisch (DTS 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1)) kann sich hören lassen.

Unser Fazit

Ein brutales Experiment zur Resozialisierung entartet auf einer Insel.

Actionreiches Gefangenenspektakel aus russischer Produktion. Handwerklich ansprechend gemacht und optisch durchaus gefällig.

zocki (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 72%

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Release 2010-02-18
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