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Humans vs. Zombies Review

Ist dieser Zombiefilm Low-Budget-Kost oder ein hochwertiger Genrevertreter?



Fans von Zombie-Filme haben es nicht leicht. Vor allem, wenn sie nicht auf Trash-Filme, sondern auf hochwertige Filmkost stehen. Die Serie "The Walking Dead" hat da wohl in letzter Zeit die Messlatte des Genres nochmal gewaltig nach oben verschoben. Umso schwerer ist es, einen vernünftigen Zombie-Film zu finden, bei dem man - selbst wenn es ein Low Budget Film ist - nicht die ganze Zeit denkt "Wie billig ist das denn?!". Ob "Humans vs. Zombies" in die Trash-Schublade gehört oder ob sich Fans hierbei auf einen richtig guten Zombie-Film freuen dürfen?

Eine wichtige Frage, die es in den meisten Zombie-Filme zu klären gilt: Wie konnte das passieren?! Bei "Humans vs. Zombies" war das so: In einem Hochsicherheitslabor kam es zu einem verheerenden Unfall: Ein schrecklicher Virus wurde freigesetzt, der Menschen zu Monstern macht. Zu Zombies, um genau zu sein. Dummerweise ist dieser Virus aber nicht im Labor geblieben, sondern ein infizierter Mitarbeiter ist aus dem Gebäude entkommen. Nun hat er sich auch bald seinem Appetit auf Fleisch hingegeben und ein junges College-Mädchen infiziert. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf - immer mehr Collegestudenten werden gebissen und somit eben auch infiziert. Nur eine Handvoll Studenten erkennt die Gefahr rechtzeitig und kann sich verschanzen. Allerdings sind die Zombies schon hinter ihnen her und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...

So weit, so gut. Keine allzu innovative neue Handlung in dem Genre, aber das haben wir eigentlich auch gar nicht erwartet. Dennoch haben wir doch noch ein wenig mehr erwartet als das, was wir letzten Endes zu sehen bekommen haben. "Humans vs. Zombies" sieht man nämlich in den ersten Minuten das Low Budget schon an. Da wäre zum Beispiel der verpixelte Himmel oder die durchgehend verwackelte Kamera, so dass man bei einer Szene in einem stehenden Auto das Gefühl hat, der Wagen würde über eine holprige Landstraße fahren. Low Budget schön und gut. Aber wenigstens stillhalten sollte man versuchen!

Ebenfalls gleich zu Beginn des Films stellt man fest, dass hier wieder ein leidiges Thema den Film ordentlich verschlechtert: Die deutsche Synchronisation! Eine Stimme für etwa 5 Charaktere?! Das ist schon arg auffällig! Wenn diese Stimme dann auch noch einen älteren Herren im Fernsehen spricht und einen College-Studenten, der Altersunterschied der Personen als sehr hoch ist, da ist das Ganze nur noch lächerlich. Zudem passen die Stimmen nur selten zu den Darstellern, mal klingen sie zu tief, mal zu alt, mal zu jung. Will sagen: die deutsche Fassung ist kaum erträglich.

Kommen wir zum Film und seine Story zurück: Komplett zerreißen und zu den schlechtesten Zombie-Filmen aller Zeiten schieben wollen wir "Humans vs. Zombies" trotz allem aber nicht. Warum? Weil er zwischendurch tatsächlich mal kurzzeitig Spannung aufkommen lässt und weil es eben nicht nur stures Splattern ist. Aber nun ja, das war es dann auch schon an positiven Aspekten. Der Beginn des Films ist unheimlich langweilig, so dass man sich eben auf die vielen Fehler des Films konzentriert. Apropos Fehler: davon gibt's noch vielmehr, wie zum Beispiel das in Flammen stehende Auto mit den in Flammen stehenden Zombies, wobei in der nächsten Szene plötzlich nur noch das Auto in Flammen steht. Oder die Tatsache, dass sie die einen fast sofort in Zombies verwandeln, während andere noch stundenlang als normale Menschen durch das Leben marschieren.

Letztendlich kann man Zombie-Fans dann doch nur raten, einen Bogen um diesen Film zu machen. Wer auf gute Qualität steht, wird hier nicht fündig. Wer allerdings Trash im Sinne von schlechter Synchronisation, verwackelten Bildern, Logik-Fehlern, unsympathischen Hauptcharakteren und und und mag, der könnte hiermit seinen neuen Lieblingsfilm gefunden haben!

Unser Fazit

Ist dieser Zombiefilm Low-Budget-Kost oder ein hochwertiger Genrevertreter?

Und noch ein Zombie-Film, der auf billigstem Niveau produziert wurde. Nichtmal Hardcore-Zombie-Fans haben hier ihren Spaß.

Jana (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 24%

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