Virtuelle Modellbahnwelten für den PC ohne Platzprobleme.
23.12.2011Redaktion10 Likes
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Gerade zu Weihnachten werden Modellbahnträume wahr. Und für alle die nicht genügend Platz haben könnte der "Eisenbahn-Simulator 2012" aus dem Hause rondomedia zu einer denkbaren Alternative werden, denn hiermit lassen sich Welten im verkleinerten Maßstab innerhalb des PCs abbilden. So lassen sich Modellbahnanlagen in fast schon beliebiger Kompexität am Computer abbilden und befahren.
Eisenbahn-Simulator 2012 Hinter dem "Eisenbahn-Simulator 2012" verbirgt sich in der Tat eine EEP7-Lizenz, also "Eisenbahn.exe Professional 7". Damit lassen sich am PC Modellbahnanlagen in voller Dreidimensionalität erstellen und dann natürlich auch befahren. Anfänglich wird man von der Komplexität der Software etwas erschlagen, aber Tutorials, Lern-Videos und betriebsfähige Musteranlagen erleichtern den Einstieg.
Wie umfangreich und realistisch der "Eisenbahn-Simulator 2012" (bzw. EEP7) ausgefallen ist, lässt sich auch an einigen Fakten ablesen: Denn auf unseren virtuellen Modellbahnstrecken herrscht Tag- und Nacht-Wechsel mit realistischen Wettereffekten, Rauch, Dampf und Funkenflug gehören aber natürlich auch zum Leben eines Eisenbahners. Die simulierten Modellzüge rollen dabei durch sehr schick inszenierte Welten, die man natürlich selbst erschaffen und modellieren kann. Auch die Kameraperspektiven bei der Fahrt lassen sich einstellen - egal, ob man nun seine Lok im TV-Modus verfolgen möchte oder oben aufs Dach geschnallt. Auch hat man die Möglichkeit seine Fahrten als Video aufzuzeichnen und immer wieder anzusehen.
Mit den Steuerungsmöglichkeiten von "Eisenbahn-Simulator 2012" kann man eigene Schaltungen entwerfen, so wie eben auf einer echten Modelleisenbahn. Hat man diese Schaltung einmal eingestellt und aktiviert, tuckert unsere Bahn los und schlägt die vorgegebene Route ein. Natürlich wollen wir nicht unterschlagen, dass auch eine Handsteuerung möglich ist, aber konsequenterweise ist das Spiel dafür natürlich nicht gerade gemacht, da es ja die Sicht eines Modelleisenbahners einnimmt. Doch durch die gegebenen Kontaktpunkte lassen sich Signale, Schranken und Geschwindigkeit steuern.
Wer will kann sich zunächst mit den bestehenden Anlagen vertraut machen und wer dann genug zugeschaut hat wird selbst aktiv. Ein paar Dinge verändern, neue Objekte erschaffen oder später vielleicht eine ganze Anlage selbst erschaffen? Alles kein Problem.
Was uns nicht so sehr gefallen hat:
- der Spieleinstieg ist noch immer etwas schwer. Die Menüs sind nicht selbsterklärend.
- das Gameplay könnte noch geschmeidiger, selbsterklärender sein
- Warum nicht Optionen nach und nach freigeben? Das würde auch der Langzeitmotivation helfen.
- Grafisch ist noch Luft nach oben.
- Soundtechnisch wäre sowohl was die Hintergrundmusik, als auch was die Ingame-Sounds angeht Potential.
Fazit
Der "Eisenbahn-Simulator 2012" dürfte eingefleischten Modellbahnfreaks durchaus zusagen - schade nur, dass der Spieleinstieg nach wie vor unnötig schwer ist.
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