Xbox is not for sale. We will do whatever it takes to set the company up for success, and we will look at the right partnerships, the right operating model and everything needed to achieve that.
Woher die Sorgen um Xbox kommen
Die Unsicherheit um die Zukunft von Xbox ist nicht aus dem Nichts entstanden. Bereits im Sommer 2026 hatte das Magazin The Information berichtet, dass Microsoft intern über eine Ausgliederung der Gaming-Sparte in eine eigenständige Tochtergesellschaft oder ein Joint Venture nachdenke. Befeuert wurde die Debatte zusätzlich durch massive Entlassungen bei Xbox, schwächelnde Hardware-Verkäufe und die Tatsache, dass das Geschäft mit Spielekonsolen im Vergleich zu Microsofts Cloud- und KI-Sparten inzwischen recht klein wirkt.Sharma selbst räumt ein, dass Xbox innerhalb von Microsoft noch einen weiten Weg vor sich habe und man das Thema langfristig angehen wolle. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass Konsolidierung längst im Gange sei: Studios wurden stärker unter den Dächern von Activision und Bethesda zusammengefasst, Halo Studios wird für einen Neustart umgebaut, und für große Marken wie Fallout und Diablo sollen Fortsetzungen künftig schneller erscheinen.
Für dich als Spieler bedeutet die Ansage vor allem eines: Ein kompletter Verkauf der Marke an einen anderen Großkonzern scheint aktuell nicht das Ziel von Microsoft zu sein. Ob daraus aber auch eine Garantie wird, dass Xbox dauerhaft in der heutigen Form innerhalb von Microsoft bestehen bleibt, lässt Sharmas Aussage bewusst offen. Der laufende Umbau der Sparte dürfte also noch eine Weile Gesprächsstoff liefern.
Ein schwieriges Jahr für die Marke
Sharma hatte das Amt der Xbox-CEO erst im Februar 2026 als Nachfolgerin von Phil Spencer übernommen und seitdem mehrfach betont, die Sparte grundlegend neu ausrichten zu wollen. Im Sommer sprach sie selbst öffentlich von der "bedeutendsten Restrukturierung in der Geschichte von Xbox", die mit schmerzhaften Einschnitten verbunden sei. Gleichzeitig versucht sie erkennbar, nach außen Stabilität zu vermitteln, etwa durch Besuche bei wichtigen Partnerstudios wie Kojima Productions im September.Wie es mit Xbox konkret weitergeht, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen. Für die Spielerschaft bleibt vor allem relevant, ob sich der interne Umbau am Ende auch positiv auf das Software- und Hardware-Angebot auswirkt, oder ob die Unsicherheit rund um die Konzernstruktur weiterhin für Verunsicherung sorgt. Bis dahin bleibt Sharmas Satz "Xbox is not for sale" vor allem eines: ein klares öffentliches Bekenntnis in einer angespannten Phase für die Marke.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!