Zwischen blutigen Ritualen und finsterem Humor
In Worship schlüpfst du in die Rolle eines Eiferers, der einen uralten Gott anbetet. Die Macher hinter dem Indie-Titel Struggling lassen sich unverkennbar von Nintendo-Klassikern wie Pikmin inspirieren, drehen dieses Prinzip jedoch konsequent auf links. Statt niedliche Kreaturen durch die Gegend zu scheuchen, kommandierst du hier eine wachsende Horde ergebener Anhänger. Deine Gläubigen sind dabei nicht nur Werkzeuge zum Erkunden und Kämpfen, sondern im Ernstfall auch völlig entbehrliche Opfer für grausige Rituale.Der frisch vorgestellte Einzelspieler-Build, der Medien und Content Creamern als Vorschau dient, bringt einige wichtige Neuerungen mit. Neben einer bisher ungesehenen Zone enthält die Testversion frische Blutrituale, zusätzliche Gegnertypen sowie bisher unveröffentlichte Begegnungen. Zudem haben die Entwickler das Balancing im Vergleich zu früheren Präsentationen angepasst, um ein stimmigeres Spielerlebnis und einen angemessenen Schwierigkeitsgrad zu gewährleisten. Wer den Early-Access-Release kaum erwarten kann, erhält hier einen praxisnahen Eindruck davon, was ab Mitte Juli auf dem PC via Steam auf die Spielerschaft zukommt.
Kooperatives Verderben im Indie-Gewand
Neben dem Solospiel legt das Studio großen Wert auf den Mehrspieler-Modus. Bis zu vier Spieler können sich zusammenschließen, um gemeinsam ihren Glauben zu verbreiten und den ultimativen Untergang herbeizuführen. Jeder Durchlauf findet auf prozedural generierten Karten statt, auf denen du auf rivalisierende Fraktionen und göttliche Glaubensprüfungen triffst. Das Zeichnen mystischer Symbole mit Blut auf dem Bildschirm ermöglicht es dir, verheerende Zauber zu wirken und knifflige Rätsel zu lösen.Optisch setzt das Spiel auf eine markante Tintenskizzen-Ästhetik gepaart mit handgezeichneten Animationen. Dieser Artstyle balanciert gekonnt auf der Grenze zwischen verstörend und absurd-komisch. Finanziert wurde das Projekt über eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne sowie durch den Videospielfonds Kowloon Nights, der in der Vergangenheit bereits Indie-Erfolge wie Spiritfarer und Sea of Stars unterstützte.


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