Swapmeat macht Körperteile zur wichtigsten Ressource
Das zentrale Spielprinzip von Swapmeat klingt zunächst ziemlich ungewöhnlich: Statt besiegte Gegner lediglich nach Waffen oder Ausrüstung zu durchsuchen, bedienst Du Dich direkt an ihren Körperteilen. Köpfe, Torsos und Beine lassen sich austauschen und verleihen Deinem Charakter unterschiedliche Fähigkeiten. Auf diese Weise soll sich Dein Build während eines Durchgangs immer wieder verändern.Du übernimmst dabei die Rolle von Squishy, einem gestaltwandelnden Agenten der Rangus Corp. Jeder erbeutete Körperteil kann neue taktische Möglichkeiten eröffnen. Da sich Köpfe, Torsos und Beine miteinander kombinieren lassen, entstehen zahlreiche unterschiedliche Zusammenstellungen. Welche davon sinnvoll ist, hängt nicht zuletzt davon ab, welchen Gegnern und Herausforderungen Du gerade gegenüberstehst.
Version 1.0 erweitert Swapmeat um neue Welten
Mit dem Sprung auf Version 1.0 erweitert One More Game Swapmeat deutlich. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören zusätzliche Planeten und Mutationen. Außerdem wird erstmals der finale Boss verfügbar sein. Parallel dazu hat das Studio verschiedene Verbesserungen am allgemeinen Spielkomfort vorgenommen, die auf den Erfahrungen aus der Early-Access-Phase aufbauen.Das grundlegende Roguelite-Prinzip bleibt dabei erhalten. Du kämpfst Dich durch Horden ungewöhnlicher Kreaturen, sammelst Körperteile und passt Deinen Squishy-Build an die jeweilige Situation an. Zwischen den Durchgängen kannst Du Deinen Charakter zusätzlich weiterentwickeln. Permanente Waffen-Upgrades und Ränge sorgen dafür, dass ein gescheiterter Versuch nicht zwangsläufig bedeutet, komplett von vorne beginnen zu müssen.
Alleine oder gemeinsam durch die Fleischwelten
Swapmeat lässt sich sowohl alleine als auch gemeinsam mit Freunden spielen. Die Schwierigkeit kann dabei unterschiedliche Spielweisen berücksichtigen. Wer sich zunächst mit den Planeten und Mechaniken beschäftigen möchte, kann vergleichsweise entspannt auf Erkundung gehen, während höhere Herausforderungen entsprechend mehr Abstimmung und taktische Anpassungen verlangen.Neben regulären Gegnergruppen warten Bosse und sogenannte Jäger auf Dich. Zufällige Weltereignisse und optionale Aktivitäten sollen zusätzlich dafür sorgen, dass sich einzelne Durchgänge voneinander unterscheiden. Gerade in Verbindung mit dem Austausch der Körperteile entsteht damit ein System, bei dem Du Deinen Spielstil während einer laufenden Runde immer wieder verändern kannst.
Taktische Builds treffen auf hektische Shooter-Action
Trotz seines bewusst schrägen Szenarios setzt Swapmeat auf eine durchaus taktische Grundlage. Ein mächtiger Körperteil ist nicht automatisch in jeder Situation die beste Wahl. Stattdessen musst Du entscheiden, welche Kombination aus Kopf, Torso und Beinen zu Deiner aktuellen Strategie passt. Neue Fähigkeiten können beispielsweise dabei helfen, bestimmte Gegnertypen effektiver zu bekämpfen oder Deine Überlebenschancen zu erhöhen.Das Spiel verbindet diese Entscheidungen mit schneller Third-Person-Shooter-Action und typischen Roguelite-Elementen. Dadurch wechseln sich unmittelbare Kämpfe mit der Frage ab, wie Du Deinen aktuellen Build weiterentwickelst. Ab dem 17. Juni 2026 kannst Du ausprobieren, wie gut dieses Konzept in der vollständigen Version funktioniert.
One More Game beendet die Early-Access-Phase
Hinter dem Spiel steht das 2019 gegründete Studio One More Game aus Seattle. Zu den Gründern gehören Patrick Wyatt und Jamie Stormbreaker. Im Team arbeiten Entwickler mit Erfahrungen aus bekannten Spielereihen und Titeln wie Warcraft, Diablo, League of Legends und Guild Wars. Bei der Entwicklung setzt das Studio auf eine frühe Einbindung der Community, weshalb die Early-Access-Phase auch zur Weiterentwicklung und Anpassung des Spiels genutzt wurde.Mit der Veröffentlichung am 17. Juni 2026 endet diese Phase nun offiziell. Swapmeat erscheint dann als Version 1.0 für PC, Mac und Steam Deck über Steam.


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