Spannung in den acht Disziplinen und alle Sieger
Das Programm umfasste insgesamt acht Disziplinen, die traditionelle Sportarten, Tanz, Martial Arts und E-Sport-Klassiker miteinander kombinierten. Im Wettbewerb „Battle Royale“ auf Basis von PUBG: Battlegrounds sicherte sich das Team 17 Gaming den Turniersieg sowie eine Prämie von 300.000 US-Dollar. Sie setzten sich gegen GAM The Expendables durch, während Team Vitality den dritten Platz belegte. Dahinter folgten bekannte Organisationen wie Twisted Minds, Geekay Esports und Team Falcons.Auch in den übrigen Phygital-Sportarten gab es hochklassige Duelle. Im Phygital Basketball setzte sich die Mannschaft Wilders im Finale durch und nahm 100.000 US-Dollar Preisgeld mit nach Hause, obwohl mit Valencia Basket und den Boca Juniors etablierte Traditionsvereine am Start waren. Beim Phygital Football auf Basis des Titels UFL triumphierte das NS Team über den Vorjahressieger Quetzales-Armadillos. Das Feld war hier unter anderem mit Teams wie Peñarol, Los Troncos FC und den Orlando Pirates Fives besetzt.
In den weiteren Kategorien zeigten die Teilnehmenden ebenfalls beachtliche Leistungen. Der Phygital Shooter auf Basis von CS2 gipfelte nach fünf Turniertagen in der Beeline Arena im Sieg von Team KZ über das Liga Pro Team, während auch Eternal Fire und Klan Pedrajas auf sich aufmerksam machten. Bei den PC-MOBAs mit Dota 2 feierte PlayTime gegen etablierte Größen wie VICI Gaming und Xtreme Gaming den ersten großen Turniersieg bei den Games of the Future. Die Disziplin MOBA Mobile mit MLBB entschied Bigetron by Vitality für sich und verwies ONIC, Aurora Gaming sowie Team Spirit auf die Plätze. Im Phygital Fighting stieg Archangel Michael an die Spitze der Rangliste auf, während Franco Vitali im Phygital Dancing überraschte und sich sogar gegen den dreimaligen Just Dance-Weltmeister Umutcan Tutuncu durchsetzte.
Globale Reichweite und politische Bedeutung
Neben den sportlichen Entscheidungen nutzte der Ausrichter Phygital International die Veranstaltung, um das Format international weiter zu verankern. Nach der vorherigen Ausgabe 2025 in Abu Dhabi bot Astana eine Plattform für den Austausch über die Weiterentwicklung des Hybridsports. Neben Hunderten Millionen Zuschauern an den Schirmen reisten Minister, hochrangige Beamte und Delegierte aus mehr als 60 Ländern sowie Vertretungen der Vereinten Nationen und Nationaler Olympischer Komitees an. Die Übertragung erfolgte über 289 Kanäle in mehr als 150 Ländern und in über 20 Sprachen. Wer Spiele verpasst hat, kann Aufzeichnungen auf der Plattform Phygital+ nachholen.Dan Merkley, Geschäftsführer von Phygital International, zog ein positives Fazit der Veranstaltung:
Die Games of the Future Astana 2026 haben der Welt gezeigt, was den Phygital-Sport so spannend macht. Wir haben gesehen, wie außergewöhnliche Sportler und Vereine gegeneinander antraten, wie leidenschaftliche Fans die Veranstaltungsorte füllten und wie sich Zuschauer auf der ganzen Welt für ein neuartiges Erlebnis begeisterten, das die Zukunft des Sports widerspiegelt. Astana markiert einen weiteren wichtigen Schritt für eine globale Bewegung, deren Ambitionen, Reichweite und Bedeutung stetig wachsen. Ich möchte der Regierung der Republik Kasachstan, unserem lokalen Organisationskomitee sowie allen Sportlern, Vereinen, Partnern, Freiwilligen und Fans danken, die dies ermöglicht haben. Wir verlassen Kasachstan inspiriert von dem, was wir gemeinsam erreicht haben, und voller Vorfreude darauf, wie es mit dem Phygital-Sport weitergeht.


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