Das Prinzip hinter dem beliebten Verhörspiel
In Fakin’ It XL dreht sich alles um geschicktes Täuschen, Verheimlichen und Entlarven. Das grundlegende Spielprinzip basiert auf dem bekannten Minispiel aus den bisherigen Party-Sammlungen von Jackbox, das in nur drei Jahren auf über 50 Millionen gespielte Partien zurückblicken kann. Wie bei Jackbox-Titeln üblich, benötigt ihr keine klassischen Controller: Alle Mitspielenden nutzen ihr eigenes Smartphone, Tablet oder ein anderes internetfähiges Gerät als Eingabehilfe.Zu Beginn einer Runde erhalten fast alle Personen eine identische und eindeutige Aufgabe auf dem eigenen Bildschirm angezeigt. Das kann beispielsweise die Aufforderung sein, die Hand zu heben, wenn man schon einmal so getan hat, als würde man ein geliehenes Buch mögen. Eine zufällig ausgewählte Person erhält diese Information jedoch nicht – der sogenannte „Faker“. Diese Rolle muss nun so schnell und unauffällig wie möglich auf die Reaktionen der Gruppe reagieren und vorgeben, dieselbe Aufgabenstellung zu kennen.
Anschließend folgt die Verhörphase. Die Mitspielenden befragen sich gegenseitig zu ihren Reaktionen, um Unstimmigkeiten aufzudecken. Wer zögert, unsicher antwortet oder sich in Widersprüche verwickelt, gerät schnell unter Verdacht. Über insgesamt drei Verhörrunden versucht die Gruppe, den Schwindler zu entlarven, während der Faker mit cleveren Ausreden und gezielten Gegenfragen versucht, von sich abzulenken und wertvolle Punkte einzustreichen.
Neue Fragetypen und optimiertes Remote Play
Damit auch erfahrene Lügner auf ihre Kosten kommen, verpasst Jackbox Games der XL-Variante neue Spielmodi und Fragetypen. Ein Highlight ist der Modus „Emojional Damage“. Hier müsst ihr eure Antwort in Form eines passenden Emojis formulieren – etwa das ideale Geschenk für die eigene Führungskraft. Der Faker sieht allerdings nur eine sehr grobe Kategorie wie „ein beliebiger Gegenstand“ und muss im anschließenden Gespräch schlüssig begründen, warum beispielsweise das Emoji eines Schuhs die perfekte Wahl für die Chefin ist.Ebenfalls neu ist die Kategorie „Thumb Luck“. In diesem schnellen Modus stimmen alle Teilnehmenden hintereinander per Daumen hoch oder Daumen runter über drei kontroverse Themen ab, etwa zu Homeoffice, Hunden in Kostümen oder dem Mitsingen bei Musicals. Der Faker muss ohne Kenntnis der Themen abstimmen und im Anschluss erklären, warum er sich so entschieden hat.
Zusätzlich hat das Entwicklerteam die Remote-Play-Funktion überarbeitet. Wenn ihr mit Freunden über Videokonferenz-Tools wie Zoom oder Discord spielt, übernehmen neue Optionen und Avatare physische Aktionen der Spielfiguren. Dadurch lassen sich physische Gesten problemlos digital darstellen, ohne dass jemand am Bildschirm benachteiligt wird. Mit Unterstützung für bis zu acht Spieler und zahlreichen neuen Avataren richtet sich das Spiel an größere Runden.


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