Automatisierte Rüstungsindustrie gegen Insektenhorden
In Beltfed übernimmst du die Rolle einer abtrünnigen Künstlichen Intelligenz, deren einziger Befehl darin besteht, die Vernichtung zu automatisieren. Um gegen immer größer werdende Horden feindlicher Rieseninsekten zu bestehen, reicht es nicht aus, einfach nur Türme aufzustellen. Stattdessen musst du komplexe Produktionsstraßen aus Förderbändern, Schmelzöfen und Montagemaschinen errichten. Nur so versorgst du dein ständig wachsendes Arsenal fortlaufend mit Munition.Das Verteidigungsnetzwerk bietet dir eine breite Palette an Waffensystemen: Neben klassischen Geschützen und Flammenwerfern kommen auch Raketenwerfer, Mörser, Laser, Drohnen und Minen zum Einsatz. Jeder Versuch bildet dabei einen in sich geschlossenen Roguelike-Durchlauf mit definiertem Anfang und Ende. Anstelle einer dauerhaften Basis baust du dir in jedem Run ein neues Setup auf.
Taktische Tiefe und gewaltige Gegnermassen
Während eines Durchlaufs entscheiden unter anderem Upgrade-Karten über deinen Erfolg. Diese Karten greifen spürbar in die Spielmechanik ein und ermöglichen extreme Kombinationen – etwa explodierende Gebäude oder Kanonen, die schwarze Löcher verschießen. Ergänzt wird die Mechanik durch die Erkundung des Umlands: Du stößt in den Nebel vor, um an seltenere Rohstoffe zu gelangen, musst dabei jedoch stets die Balance zwischen Industrie, Stromversorgung und Verteidigung halten.Darüber hinaus stehen Reisen zu verschiedenen exotischen Planeten auf dem Programm, die jeweils eigene Umgebungsregeln und Gefahren mitbringen. Zwischen den einzelnen Versuchen sorgt eine spielübergreifende Progression für Fortschritt. Über diese schaltet man neue Technologien, Gebäude, Waffen, Nexus-Kerne sowie nachhaltig wirkende Module frei. Ein zentrales Merkmal des Titels ist die schiere Anzahl an Widersachern: Pro Durchlauf sollen sich laut den Entwicklern Millionen von Insekten auf dem Bildschirm tummeln und von deinen Geschützen aufgerieben werden.
Hintergrund und Erfahrung im Systembau
Hinter Beltfed steckt ein zweiköpfiges Entwicklerteam aus Cornwall in Großbritannien. Die Brüder Troy und Toby haben gemeinsam an der Falmouth Games Academy studiert und wurden dort unter anderem mit dem Supermassive Games Award ausgezeichnet. Zudem absolvierten sie das Tranzfuser-Programm des UK Games Fund. Das Studio vereint Erfahrungen aus der Indie-Spieleentwicklung mit Fachwissen aus der Skalierung verteilter Softwaresysteme – ein Hintergrund, den die Entwickler als Schlüssel für die Darstellung der gewaltigen Gegnermengen auf dem Bildschirm nennen.Wir haben unsere Karriere damit verbracht, Systeme zu entwickeln, die im großen Maßstab funktionieren müssen – egal ob Spielsysteme oder Backend-Infrastrukturen für zehntausende Anfragen pro Sekunde. Beltfed ist das Ergebnis, wenn wir diese Erfahrung auf eine Fabrik voller Waffen anwenden.


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