Schon das grundlegende Szenario des Titels setzt auf makabren Humor und eine mysteriöse Atmosphäre. Du übernimmst eine Immobilie, deren Vormieter fluchtartig das Weite gesucht hat. Sämtliche Inventarstücke wurden einfach zurückgelassen und stehen dir nun zur freien Verfügung. Eigentlich gibt es nur eine einzige goldene Regel für die neuen Bewohner: Der Keller ist absolut tabu. Dass sich in einem stimmungsvollen Roguelike-Abenteuer niemand an solche Warnungen hält, versteht sich von selbst.
Gefahren unter dem Dielenboden
Sobald du die Treppe hinabsteigst, erwartet dich ein sich ständig veränderndes Labyrinth voller gefährlicher Kreaturen. Das Gameplay kombiniert klassische Erkundungselemente mit automatisierten Kämpfen. Vor jedem Ausflug in die Tiefe musst du deinen Charakter sowie dessen spezifische Fähigkeiten sorgfältig auswählen, um für die bevorstehenden Herausforderungen gewappnet zu sein.Auf deinen Raubzügen durch die verwinkelten Räume greifst du auf das zurück, was die vorherigen Bewohner hinterlassen haben. Das Ausrüstungssystem bietet eine breite Palette an Gegenständen: Von klassischen Nahkampfwaffen wie Schwertern und Messern über Schutzutensilien wie Schilde und Rüstungen bis hin zu magischen Hilfsmitteln wie Zauberstäben, Ringen und Amuletten. Jedes Fundstück kann strategisch platziert und kombiniert werden, um Synergien zu nutzen und die Erfolgschancen im automatisierten Kampf zu steigern.
Im Laufe der Erkundungstouren sammelst du wertvolle Erfahrungspunkte, steigst im Level auf und verbesserst deine Ausrüstung nach und nach. Diese Upgrades sind auch bitter nötig, da der Keller prozedural generiert wird und mit jedem tieferen Vorstoß furchterregendere Monster auf dich warten. Das Feingefühl bei der Zusammenstellung deines Builds sowie die vorausschauende Pflege deines Inventars entscheiden darüber, wie weit du in die Finsternis vordringen kannst. Solltest du scheitern, übernimmt die fiktive Hausverwaltung natürlich keinerlei Haftung für verloren gegangene Ausrüstung oder gar das virtuelle Leben deines Charakters.
Erfahrene Indie-Entwickler am Werk
Hinter Bad House steckt mit Andrew Morrish kein Unbekannter in der Indie-Szene. Der Entwickler machte sich bereits mit dem kreativen Rollenspiel Kingsway einen Namen. Darin wurde das gesamte Spielgeschehen wie die Benutzeroberfläche eines alten Computer-Betriebssystems aus den 1990er-Jahren visualisiert – inklusive Fenstermanagement und Pop-up-Meldungen. Auch Publisher The Arcade Crew hat mit Veröffentlichungen wie Drop Duchy oder Abyssus bereits mehrfach Erfahrung mit eigenwilligen Genre-Mischungen und frischen Ideen unter Beweis gestellt.Die jetzt auf Steam erschienene Testversion gibt dir einen umfassenden ersten Eindruck von den Spielmechaniken, den Kombinationsmöglichkeiten der Gegenstände und der düsteren Grundstimmung. Der vollständige Release von Bad House ist für Anfang 2027 auf dem PC vorgesehen.


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