Gute DJ Ausrüstung ist teuer und schwer zu handhaben. Avanquest Atomix Virtual DJ Home Edition 2006 verspricht exzellente Ergebnisse ohne teurer Hardware und einfacher Benutzerfreundlichkeit. Für gerade mal 30€ klingt das ganze auch sehr verlockend. Wir haben die DJ-Software getestet und waren angenehm überrascht.
Live mixen kann jeder
Virtual DJ Home Edition 2006 eignet sich zum Mixen von Musik am PC. Auch ohne musikalische Vorkenntnisse lassen sich schnell Mixe für den Hausgebrauch oder die private Party erstellen.
Die Vorhanden Sample Beispiele zeigen wie einfach die Bedienung des Programms ist. In sekunden schnelle erstellt man somit seine eigenen coolen Sounds. Neben zwei virtuellen Plattentellern, die einfaches Scratching unterstützten und durch einen Überblendregler in Verbindung stehen, steht ein Effektgenerator und ein Sampling-Tool mit bis zu 12 Samples zur Verfügung.
Pump up the beat
Das Synchronisieren der beiden Rhythmen erfolgt automatisch oder über einen Beatmatch-Knopf. Diese Methode kann zwei unterschiedlich klingende Musik in Synchronisation bringen. Loops, also Endlosschleifen des aktuellen Taktes sind ebenfalls einfach möglich - sinnvoll für den gelungenen Übergang zwischen zwei Titeln. Die Bedienung ist übersichtlich und eingängig.
Lediglich die Tastenkürzel, die den schnellen Zugriff oder das Hinzumischen von Effekten ermöglichen, erfordern einen Blick ins knappe, aber ausreichende Handbuch. Zu erwähnen sind auch die Automatik-Funktionen. So arbeitet das Tool auf Wunsch ganze Abspiellisten ab und fährt individuell passende Übergänge, wobei eine Erkennung des richtigen Ein- und Ausstiegspunktes erfolgt. Mixe lassen sich mitschneiden - auf Wunsch auch mit einer zugemischten externen Quelle, auf CD brennen oder ins Internet übertragen. Seine vollen Möglichkeiten entfaltet das Tool allerdings erst mit einer zweiten Soundkarte und einem angeschlossenen DJ-Pult, das das Vorhören und Einmischen über einen Kopfhörer ermöglicht.



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