Musik

Moreish Idols kündigen Debütalbum All In The Game an

Das erste Album der britischen Band erscheint im März 2025.



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Die britische Band Moreish Idols wagt den bedeutenden Schritt zum ersten abendfüllenden Release und kündigt ihr Debütalbum „All In The Game“ für den 7. März 2025 an. Das Werk erscheint über das traditionsreiche und für seine experimentelle Handschrift bekannte Label Speedy Wunderground. Schon in den vergangenen Wochen haben die Musiker mit vereinbarten Vorab-Auskopplungen wie „Pale Blue Dot“, „Slouch“ und „Dream Pixel“ erste Duftmarken gesetzt, die bei Fans und Kritikern für einiges an Vorfreude gesorgt haben.

Zwischen den musikalischen Welten

Wer die bisherige Diskografie der Formation aus dem Süden Englands aufmerksam verfolgt hat, weiß um deren bemerkenswerte stilistische Wandelbarkeit. Die im Jahr 2022 veröffentlichte Debüt-EP „Float“ präsentierte einen noch sehr rastlosen Sound, der stark von den Wurzeln des energiegeladenen Post-Punks genährt wurde und durch seine schroffe Dynamik bestach. Nur ein Jahr später folgte mit dem Nachfolger „Lock Eyes And Collide“ ein spürbarer Richtungswechsel. Plötzlich traten unruhige Tremolo-Gitarren und wilde, fast jazzige Saxophon-Improvisationen in den Vordergrund, die eine weitaus vielschichtigere und experimentierfreudigere Seite der Band offenbarten. Auf dem nun angekündigten Langspieler fließen diese gegensätzlichen Strömungen zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk zusammen. Maßgeblich geprägt wird dieser Sound auch durch die Zusammenarbeit mit Produzent Dan Carey, dessen exzentrische Produktionsideen der Platte einen unverwechselbaren, hypnotischen Charakter verleihen.

Die Vergänglichkeit als kreativer Antrieb

Inhaltlich widmet sich „All In The Game“ großen und zugleich sehr persönlichen Fragen des Menschseins. Im Zentrum steht die intensive Auseinandersetzung damit, wie wir unsere begrenzte Lebenszeit auf der Erde begreifen und nutzen. Dazu liefert Bassist Caspar Swindells einen tiefen Einblick in die thematische Ausrichtung der Songs:
Die Zeit wird verbracht, die Zeit wird verschwendet, die Zeit rennt dir davon – doch gleichzeitig realisierst du, dass du selbst aus der Zeit machst, was sie ist.
Caspar Swindells
Trotz dieser teils bohrenden und melancholischen Fragestellungen rund um die menschliche Fragilität schlagen die Stücke am Ende eine überraschend hoffnungsvolle und bejahende Richtung ein. Du bekommst hier also keine trübseligen Abrechnungen serviert, sondern eine lebensbejahende Auseinandersetzung mit dem Älterwerden und dem Verstreichen der Momente.

Tracklist

  1. Ambergrin
  2. Railway
  3. All In The Game
  4. Sundog
  5. Pale Blue Dot
  6. Acid
  7. Slouch
  8. Out Of Sight
  9. Tiny Flies
  10. Dream Pixel
  11. Time's Wasting

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