Für den richtigen Sound an den Reglern sorgte dabei Ricky Damian. Der Grammy-prämiert Toningenieur hat in der Vergangenheit bereits mit namhaften Acts wie Ezra Collective, Jorja Smith und Sampha zusammengearbeitet und verleiht nun auch Miso Extras Songs einen hochkarätigen Schliff, wobei die Künstlerin selbst ebenfalls als Co-Produzentin fungierte.
Hinter der eingängigen Pop-Fassade verbirgt sich ein enorm vielseitiger musikalischer Hintergrund. Geboren in Hongkong als Tochter eines britischen Vaters und einer japanischen Mutter, verbrachte die Künstlerin prägende Jahre in Japan, bevor sie schließlich nach England zog. Diese internationale Biografie hinterlässt deutliche Spuren in ihrer Musik. Schon früh ließen sich Einflüsse aus verschiedensten Genres in ihren Songs ausmachen. Wer sich mit ihrer musikalischen Sozialisation beschäftigt, stößt schnell auf Hip-Hop-Größen wie J Dilla und MF DOOM, aber auch auf den elektronischen Pioniergeist von Daft Punk oder die R&B-Wurzeln von Kelis. All diese unterschiedlichen Welten fließen auf ihrem neuen Langspieler organisch zusammen.
Genre-Grenzen verschwimmen auf Earcandy
Auf „Earcandy“ wagt Miso Extra den Spagat zwischen völlig unterschiedlichen Stilrichtungen. Das Album lässt sich kaum auf einen Nenner bringen, sondern verbindet geschickt Elemente aus dem K-Pop, treibende UK-Garage-Beats, nostalgische 80er-Jahre-Ästhetik und geschmeidigen R&B zu einem selbstbewussten und anspruchsvollen Gesamtkunstwerk. Dabei erzählt die Platte eine Geschichte über persönliches Wachstum. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Verletzlichkeit und die Kunst, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Wie die Musikerin selbst über ihr kommendes Werk verrät:Es geht darum, an den eigenen Fehlern zu wachsen und keine Angst davor zu haben, Dinge falsch zu machen. Es stecken ein paar tiefgründige Botschaften darin, aber sie sind von süßem Ohrenschmaus umgeben – eben diesem Löffel Zucker, der die Medizin schmackhaft macht.
Tracklist
- Love Train
- POP!
- Good Kisses (feat. Metronomy)
- Certified
- Playboi
- Done.
- Moshi Moshi (interlude)
- Slow Down
- Ghostly
- Don't Care
- Candycrushin' (feat. Tyson)
- Earcandy


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