Schuldenberg und Schlägerkontrolle
Die Ausgangslage im Spiel ist ebenso bizarr wie fesselnd: Du erwachst mitten auf einem gigantischen, schier endlosen Golfplatz. Du bist verwirrt, kannst dich an kaum etwas erinnern und stehst tief in der Kreide. Genau genommen schuldest du einem verhaltensauffälligen Spieledesigner, der sich ausgerechnet Luke Muscat nennt, satte 100.000 US-Dollar. Da dich das Golfspielen erst in diese missliche Lage gebracht hat, bleibt dir nun keine andere Wahl: Du musst dich Schlag für Schlag wieder aus dem Schlamassel herausarbeiten. Erst wenn der fiktive Entwickler im Spiel mit deinen Leistungen zufrieden ist, darfst du das riesige Areal wieder verlassen.Das Gameplay setzt dabei auf eine ausgefeilte Physiksteuerung. Statt einfach nur einen Ladebalken im richtigen Moment anzuhalten, manipulierst du die Flugbahn deines Golfschlägers direkt über die Physikmechanik. Dabei musst du gleichzeitig deine Körperhaltung, die Stehrichtung sowie den Winkel und den Pfad der Schlägerfläche im Auge behalten und manuell steuern. Der riesige Kurs dient dir dabei sowohl als tückische Falle als auch als riesiger interaktiver Spielplatz. Feste Grenzen oder vorgegebene Bahnen gibt es kaum: Du kannst von jedem beliebigen Punkt aus abschlagen und so gut wie jedes Objekt auf dem Gelände anvisieren oder treffen.
Vom Prototypen zum Überraschungshit
Schon vor dem heutigen Veröffentlichungsdatum konnte das Projekt auf dem PC ordentlich Aufmerksamkeit erregen. Eine im vergangenen Monat veröffentlichte Anspielversion entwickelte sich rasch zu einem kleinen viralen Erfolg im Netz und sammelte rund 98 Prozent positive Rückmeldungen in den Bewertungen der Spielerinnen und Spieler. Auch zahlreiche bekannte Streamer sowie internationale Spielemagazine wurden auf den Titel aufmerksam.Der bekannte Streamer Northernlion ordnete das Spiel beispielsweise folgendermaßen ein:
Ein Anwärter auf das Spiel des Jahres.
Es ist genau wie echtes Golf!


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