Filmische Reise durch den Lockdown
Inhaltlich und atmosphärisch fungiert die EP als filmische Reise, die während des Lockdowns ihren Ursprung fand und diesen kreativen Ausnahmezustand verarbeitet. Groves verknüpft in ihren Werken Erinnerungsfragmente, die nächtliche Londoner Straßen, Funktürme, Fernsehbildschirmrauschen und ländliche Moorlandstraßen evozieren. Die Produktion übernahm die in Bradford geborene Künstlerin größtenteils in Eigenregie in London, wobei sie sich für den kreativen und technischen Prozess mit Weggefährten wie dem Bassisten Ben Reed, Mixer TJ Allen sowie den Gastkünstlern Joviale und Fabiana Palladino zusammenschloss. Für den finalen Feinschliff des Masterings zeigte sich Noel Summerville verantwortlich. Musikalisch bedient sich das Werk an Einflüssen aus den 1980er-Jahren, R&B, Sampling, Dance, elektronischer Musik sowie klassischem Radio- und Fernseh-Songwriting. Diese Elemente werden durch ihren charakteristischen Einsatz von sanften Modulationen, Delays und Reverbs zu einem homogenen Gesamtbild verschmolzen, das poetisches Storytelling mit ambienten Synthesizern verbindet.Ich wollte das Gefühl einfangen, nach einer langen Zeit der Traurigkeit wieder Freude zu finden und vor dem Hintergrund tiefer Unruhe und Unsicherheit ins Unbekannte aufzubrechen. Inspiriert von meiner Liebe zum Popradio der 80er Jahre, Drum Machines, dem Sound von FM-Synthese und verzerrtem Klavier ist „Yes“ ein optimistischer Popsong mit Biss.
Tracklist
- Yes
- Deep Blue
- Be There
- Heavy Entertainment


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