Neue Sound-Nuancen und emotionale Tiefe
In „Pins“ wagen Gurriers ein musikalisches Experiment: Der Track kombiniert eine von den 90er-Jahren inspirierte Boom-Bap-Produktion mit den für die Gruppe typischen Alternative-Rock-Gitarren. Inhaltlich zeigt sich die Band dabei von einer spürbar verletzlichen Seite. Die Lyrics verarbeiten den inneren Konflikt, einem anderen Menschen uneingeschränkte Zuneigung entgegenzubringen, während man gleichzeitig mit der eigenen Selbstachtung und Eigenliebe ringt. Es entsteht ein Spannungsfeld aus emotionaler Hingabe und treibender Energie.Die Single schließt an eine Reihe erfolgreicher Veröffentlichungen an. Zuvor erschienen bereits der Fan-Favorit „Party Lines“ sowie die Titelnummer „Nobody’s Coming To Save You“, die unter anderem in der A-Rotation bei BBC Radio 6 Music lief und von internationalen Medien positiv besprochen wurde. Auch die Auskopplung „Nothing Happens Twice“ schaffte es in die Playlists des britischen Radiosenders.
Prominente Verstärkung an den Reglern
Für das Album „Nobody’s Coming To Save You“ hat die Band einen erheblichen Aufwand betrieben. Die Aufnahmen entstanden in den Attica Studios im irischen Donegal sowie in den Holy Mountain Studios in London. An den Reglern saß ein namhaftes Produzententeam: Mark Bowen von der Band Idles sowie Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter) produzierten das Werk gemeinsam mit Toningenieur Chris Fullard (Idles, Sunn O)))). Den Mix übernahm John Congleton, der bereits Alben für St. Vincent, Modest Mouse und Swans veredelte.Das Ergebnis soll die Stärken des bisherigen Schaffens konsequent ausbauen. Musikalisch bewegen sich Gurriers zwischen Dance-Punk-Einflüssen, aufrüttelnden Protestsongs und gesellschaftskritischen Texten. Der Sound fängt die raue Atmosphäre kleiner Kellerclubs ein und übersetzt sie in eine stadiontaugliche Dynamik.
Vom Geheimtipp auf die großen Bühnen
Die Gründung von Gurriers geht auf die Pandemiezeit zurück. Schnell erarbeitete sich die Truppe einen Ruf für schweißtreibende Live-Auftritte. In den vergangenen Jahren ging die Karriere steil bergauf: Neben einem Auftritt in der Musiksendung „Later… with Jools Holland“ bespielte die Band die Woodsies- und Leftfield-Bühnen beim Glastonbury Festival. Zudem standen Arena-Supportshows für Turnstile und Kneecap auf dem Programm.Im späten Herbst 2026 gehen Gurriers auf eine umfangreiche Tournee durch Großbritannien und Europa. Dabei stehen auch vier Konzerte in Deutschland auf dem Plan: Am 19. November spielt die Gruppe in München (Strom), am 24. November in Berlin (Frannz Club), am 30. November in Hamburg (Betty) und am 1. Dezember in Köln (Club Bahnhof Ehrenfeld).


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