Das Konzept hinter Zornheym
Gegründet wurde Zornheym in der schwedischen Metropole Stockholm. Kopf des Projekts ist der Musiker Zorn, der sich zuvor unter anderem als Gitarrist bei der schwedischen Black-Metal-Institution Dark Funeral einen Namen gemacht hatte. Bei Zornheym verfolgt er einen betont ganzheitlichen Ansatz: Das Projekt versteht sich als umfassendes Konzeptkunstwerk, bei dem Musik, erzählerische Inhalte und visuelle Gestaltung nahtlos ineinandergreifen.Im Zentrum aller Veröffentlichungen steht das unheimliche „Zornheim Asylum“. Jede Veröffentlichung enthüllt weitere Abschnitte der Geschichte dieser Anstalt und beleuchtet die Schicksale ihrer Insassen sowie die düsteren Vorgänge hinter den Kulissen. Durch wiederkehrende Themen, vielschichtige Handlungsstränge und versteckte Hinweise knüpfen die einzelnen Alben eng aneinander an. Um diese Welt greifbar zu machen, belässt es die Band nicht bei Songtexten: Das Universum wird durch eigens gestaltete Graphic Novels, visuelle Konzepte, aufwendige Kurzfilme und theatralische Live-Auftritte erweitert.
Symphonische Härte und epische Melodien
Klanglich bewegen sich Zornheym in einem Feld zwischen symphonischer Wucht und extremer Härte. Das musikalische Fundament bildet ein treibendes Heavy-Metal-Gerüst, das von Elementen des Melodic Death Metal durchzogen wird. Ergänzt wird dieser Sound durch opulente Orchester-Arrangements, die den Stücken eine cineastische Note verleihen. Fans von Gruppen wie Dimmu Borgir, Septicflesh, Therion, Powerwolf oder Blind Guardian finden hier eine vertraute, aber dennoch eigenständige Mischung aus monumentalen Chören, schneidenden Riffs und einprägsamen Melodielinien.Mit dem kommenden Werk „Descending Into Madness“ setzen Zornheym diesen Weg konsequent fort. Das Album verspricht eine weitere Vertiefung der narrativen Ebenen und führt dich schrittweise in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Tracklist
- Prologue: From the Depths of Sêlasee
- Deus Rex
- Somewhere Far Beyond
- Deep Below
- Anneliese
- Alone in the Dark
- Gallow’s Oak
- The Funeral March
- Descending
- Come Sweet Death


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