Zwischen den Welten: Produktion und visuelle Ästhetik
Entstanden ist der Song nach ihrem Umzug nach Los Angeles. Bei der Produktion holte sich Mimi Barks kompetente Unterstützung an die Seite: Co-written und produziert wurde „Dreamstate Of Hell“ von Ruben Cardenas, bekannt von SMLE. Für den Mix zeichnet sich Owen Claxton verantwortlich, der in der Vergangenheit bereits an Projekten von namhaften Acts wie Bring Me The Horizon oder MOSKITO mitwirkte. Auch visuell setzt die Musikerin auf eine radikale Handschrift. Gemeinsam mit Demi Yo’Ko entstand das dazugehörige Musikvideo, das direkt in Downtown Los Angeles gedreht wurde. Die Bilder fangen einen fiebrigen Ausnahmezustand ein, der perfekt mit der atmosphärischen Dichte des Songs harmoniert.Ein Bewusstseinszustand zwischen Licht und Gift
Hinter der harten Fassade steckt eine tiefgehende Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und inneren Konflikten.Manchmal fühlt es sich an, als würde die Welt in einen traumartigen Zustand der Hölle abgleiten – und die meisten merken nicht einmal, dass sie darin schlafen. Überall sehe ich Lärm, Verfall, Gewalt, Ablenkung – und jetzt wird sogar Krieg wieder Teil unseres Alltags. Für mich sind Himmel und Hölle aber keine Orte, die nach dem Tod auf uns warten, sondern Bewusstseinszustände, die wir jeden Tag selbst erschaffen, solange wir hier leben. Die eigentliche Frage ist: Was fütterst du – das Gift oder das Licht?
Musikalische Wurzeln und kommende Live-Pläne
Mimi Barks hat sich in den letzten Jahren einen unverkennbaren Ruf erarbeitet. Ihre musikalischen Wurzeln liegen in den extremen Ausläufern von Punk, Hip-Hop, Techno und Metal, die sie vor allem in ihrer Zeit in der Berliner Underground-Szene für sich entdeckte. Später in London verfeinerte sie ihren Sound weiter, was zu Releases wie ihrem Album „This Is Doom Trap“ führte. Auch Coverversionen wie ihre Interpretation von Linkin Parks „Crawling“ zeugen davon, dass sie bekannte Strukturen aufbricht und in etwas Dunkles, Eigenständiges verwandelt. Stillstand ist für sie ein Fremdwort, und mit dem kommenden Release schlägt sie konsequent einen noch schwereren und fokussierteren Weg ein.Wer die kompromisslose Energie der Künstlerin live erleben möchte, bekommt in den kommenden Monaten reichlich Gelegenheit dazu. Nach einem US-Tourdebüt im April zieht es Mimi Barks im Juni gemeinsam mit Wargasm für eine Reihe von Konzerten nach Europa, darunter Stationen in Stuttgart, Wiesbaden, Dortmund, Bremen, Berlin sowie beim Vainstream Festival in Münster. Im September folgt zudem ihre erste Headliner-Tour durch das Vereinigte Königreich. Ihre Auftritte sind bekannt für eine intensive, fast schon kathartische Nähe zum Publikum, die jedes Konzert zu einem emotionalen Ventil macht.


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