Antike Mythen und moderne Härte
Die Gruppe wurde im Jahr 1993 in Jerusalem gegründet und verfolgte von Beginn an das Ziel, einen eigenständigen Stil zu etablieren, den die Bandmitglieder als „Mesopotamian Metal“ bezeichnen. Dabei fließen Einflüsse aus dem Black- und Thrash-Metal zusammen, die untrennbar mit sumerischen und mesopotamischen Mythen, kosmischen Themen sowie okkulten Elementen verknüpft sind. Über die Jahre hat sich die Formation zu einem weltweiten Phänomen entwickelt, dessen künstlerische Vision und konzeptionelle Tiefe inzwischen auch eine nachfolgende Generation von Musikern inspiriert. Dieser globale Werdegang spiegelt sich auch im Leben des Gründers und Komponisten Ashmedi wider, der die Band durch seine nomadische Lebensweise geprägt hat.Die neue EP setzt genau an dieser Schnittstelle aus Tradition und Moderne an. Thematisch dreht sich bei „Sentinels of Shamash“ vieles um den gleichnamigen Sonnengott, der in der mesopotamischen Mythologie für Wahrheit und Gerechtigkeit steht. Die Stücke fungieren als zeremonieller Abstieg in uralte Gesetze, kosmische Wachsamkeit und apokalyptische Klanglandschaften. Musikalisch untermauert wird dies durch wuchtige Riffs und rituelle Rhythmen, bei deren Erzeugung unter anderem die Kombination aus sechs- und zwölfsaitigen E-Gitarren zum Einsatz kommt. Passend zur Veröffentlichung hat die Band ein Lyric-Video zum Eröffnungstrack „The Seventh Verdict“ bereitgestellt, das dir die ästhetische Ausrichtung direkt näherbringt.
Prominente Unterstützung im Studio
Bei der Entstehung des Werkes hat sich die Band prominente Unterstützung ins Studio geholt. Während Ashmedi die Produktion anführte, übernahmen Rob Caggiano und Kristian „Kohle“ Kohlmannslehner die Co-Produktion. Caggiano war dabei nicht nur hinter den Reglern aktiv, sondern übernahm eigenhändig die Bassspuren sowie Backing Vocals und brachte sich bei Neuarrangements für das Stück „In Shadows, In Light“ ein. Für das Schlagzeug zeichnet Nikitas Mandolas verantwortlich, während das abschließende Engineering, Mixing und Mastering von Kristian „Kohle“ Kohlmannslehner umgesetzt wurde. Daniel Claar unterstützte zudem beim Recording und Engineering. Eine besondere Note erhält der Track „The Seventh Verdict“ zudem durch Gastvocals von Jessica Pimentel, die das musikalische Gefüge stimmlich bereichern.Tracklist
- The Seventh Verdict
- In Shadows, In Light
- Raptors of Anzu



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!