Einflüsse und kreativer Kopf
Die aus dem ländlichen North Okanagan in British Columbia stammende Formation setzt sich aus den Kindheitsfreunden Evan Aasen (Gitarre und Gesang), Garnet Aronyk Muhammad (Bass und Gesang), Austin Boylan (Gitarre und Gesang) und Bennett Smith (Schlagzeug) zusammen. In ihrer Musik verbinden die vier Musiker eine Vorliebe für humorvollen Punk mit unerwarteten stilistischen Einflüssen. Dabei schimmert die Inspiration durch Acts wie The Ramones, Bad Brains, Bruce Springsteen oder The Cars durch, ohne dass die Band jemals wie eine bloße Kopie wirkt. Vielmehr erschafft das Quartett einen eigenwilligen Sound, der sich erfrischend unkonventionell in der modernen Indie-Rock-Landschaft bewegt. Wenn du dich aufmerksam durch die Diskographie der Band hörst, wirst du schnell merken, dass hier Musiker am Werk sind, die ihre Wurzeln genau kennen, diese aber stetig neu interpretieren.Gitarrist und Sänger Evan Aasen beschreibt die erste Auskopplung des Albums mit folgenden Worten:
Es ist ein klassischer, von The Cars inspirierter Rock-Song, den man im Radio hören kann, während man in der Werkstatt ist und an etwas rostigem Metall arbeitet, während im Hintergrund das Radio läuft. „Rat Bastard“ handelt davon, dass in jedem von uns ein kleiner, wild gewordener Tunichtgut steckt. Ein Pop-Rock-Song für die ganze Familie.
Musikalische Vielfalt und spirituelle Energie
Das Album „Rat Bastard“ verspricht eine abwechslungsreiche musikalische Reise zu werden, die sich stilistisch kaum in eine feste Schublade stecken lässt. Während Stücke wie „Built for Speed“ mit harten Anleihen kokettieren, erinnert „Mock City Rock“ an die rohe Energie von Formationen wie MC5 oder den New York Dolls. Mal bounct ein Song zu den Rhythmen eines Achtziger-Jahre-Reverb-Schlagzeugs wie bei der Titelnummer, mal sorgt eine an Fleetwood Mac erinnernde Kadenz für Wärme und Verspieltheit, wie es bei „Crushed“ der Fall ist. Auch Dub-Elemente und melancholische Power-Balladen finden ihren Platz auf dem Langspieler, wodurch ein facettenreiches Klangbild entsteht, das dich garantiert überraschen wird.Trotz dieser musikalischen Haken schlagen die Musiker keine völlig neue Richtung ein, sondern sehen das Album als logische Fortsetzung ihres bisherigen Schaffens. Es geht ihnen vor allem darum, eine bestimmte spirituelle Energie einzufangen, die sie bisher besonders bei ihren Live-Auftritten gespürt haben. Dazu erklärt die Band:
Wir versuchen ständig, diese spirituelle Energie zu kanalisieren, und das ist schwer, besonders bei Aufnahmen. Wir haben das Gefühl, dass wir das live schon erreicht haben, aber wir wollen uns völlig verlieren und als Gruppe verschmelzen. Was eine bestimmte Botschaft angeht: Uns liegen einander und das gemeinsame Musikmachen wirklich am Herzen. Am Ende des Tages sind wir es, die zusammen singen und spielen – und das ist alles, was wir wirklich wissen.
Tracklist
- Built for Speed
- Mock City Rock
- Rat Bastard
- Crushed
- Fell from The Top
- City’s On Fire
- Take It
- Straight Line


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