In „Melting Clocks“ arbeitet Monet mit hochkarätigen Gastbeiträgen zusammen. So bereichern Mick Jenkins, Vic Mensa und Josh Lane den Track mit ihren stimmlichen und textlichen Beiträgen. Inhaltlich setzt sich das Stück intensiv mit unserer Wahrnehmung deines Alltags und den gesellschaftlichen Zwängen auseinander, die uns durch getaktete Abläufe auferlegt werden. Der Song, der rein namentlich an die surrealistischen Werke von Salvador Dalí erinnert, fordert dich dazu auf, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und dich dem Unbekannten zu öffnen. Monet beschreibt die Intention hinter dem Werk wie folgt:
So viel in unserem Leben wird uns durch die Konstruktion einer von Menschen geschaffenen Uhr diktiert. Wir rationieren Teile unseres Lebens und verhandeln unsere Werte danach, wofür wir Zeit aufwenden. „Melting Clocks“ ist ein Zeitreise-Kunstwerk. Ein Song, der unsere Beziehung zur Zeit hinterfragt und uns lehrt, im Hier und Jetzt zu sein.
Eine Weiterentwicklung der musikalischen Poesie
Das kommende Album „The Color Of Rain“ knüpft an den großen Erfolg ihres Grammy-nominierten Debütalbums „When The Poems Do What They Do“ aus dem Jahr 2023 an, das für seine intime Live-Atmosphäre internationale Anerkennung fand. Während das Erstlingswerk stark in der Tradition des Black Arts Movement verwurzelt war, schlägt die neue Platte einen spürbar experimentelleren Kurs ein. Sie versteht sich als künstlerischer Aufruf zur inneren Einkehr und setzt sich kritisch sowie aufrüttelnd mit gesellschaftlichen Themen auseinander.Aja Monet, die in Brooklyn geboren und aufgewachsen ist, blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. Bereits im Alter von 19 Jahren gewann sie den renommierten Nuyorican Poets Cafe Grand Slam Poetry Award. Neben ihrer musikalischen Arbeit ist sie seit Jahren als Aktivistin, Autorin – wie etwa mit ihrem Gedichtband „Florida Water“ – und als künstlerische Kreativdirektorin der globalen Bewegung V-Day aktiv. Ihre weltweiten Auftritte führten sie in bedeutende Kulturinstitutionen wie das Guggenheim Museum, das Lincoln Center und das Barbican Centre. Im Mai 2026 präsentiert sie ihre einzigartige Live-Show zudem in der berühmten New Yorker Carnegie Hall, bevor im Anschluss weitere Tourtermine folgen sollen.
Tracklist
- Say It With Your Chest
- Elsewhere (feat. Meshell Ndegeocello & Georgia Anne Muldrow)
- Withness
- Hollyweird
- Skinfolk
- For The Congo
- I Came To The Poem
- To Sister (feat. Ganavya & Brandee Younger)
- I Know That I Don’t Know
- Working Class Musicians
- Love Is Chosing (feat. Mereba)
- Song Of Myself
- Melting Clocks (feat. Mick Jenkins & Vic Mensa)
- Every Media Minute
- Indigo


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!