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Monument of Misanthropy kündigen Konzeptalbum an

Die Brutal-Death-Metal-Band widmet sich auf ihrem neuen Werk dem Serienmörder Ted Bundy.



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Die österreichisch-internationale Brutal-Death-Metal-Formation Monument of Misanthropy kehrt mit gewohnter Härte zurück und kündigt ihr kommendes Studioalbum an. Mit „Washington State Charm“ widmet sich die Band einem düsteren Konzept, das die Lebensgeschichte des berüchtigten US-Serienmörders Ted Bundy beleuchtet. Als ersten Vorgeschmack hat die Gruppe die Single „The 1974 PNW Spree“ mitsamt Musikvideo veröffentlicht und gleichzeitig den Vorverkauf für das am 26. Juni 2026 über Listenable Records erscheinende Werk gestartet.

Konzeptalbum über einen Serienmörder

Die Band, die im Jahr 2010 von Sänger Georg Wilfinger in Österreich als Soloprojekt ins Leben gerufen wurde, blickt mittlerweile auf eine etablierte Geschichte mit drei Studioalben, einer EP und einer Demo zurück. Zuletzt sorgte das im August 2024 veröffentlichte Album „Vile Postmortem Irrumatio“ international für Aufmerksamkeit in der Extrem-Metal-Szene. Nun wagen sich die Musiker an ein tiefgreifendes Konzept, das die Kindheit, die frühen Taten und schliesslich die Hinrichtung von Ted Bundy musikalisch seziert.

Sänger Georg Wilfinger beschreibt den kreativen Ansatz der Band wie folgt:
Während wir musikalisch zu hundert Prozent wir selbst geblieben sind, bedeutet das für uns auch, uns ständig neu zu erfinden. Wir sind uns ziemlich sicher, dass dir dieses neue Album gefallen wird. Wir haben uns um jedes mikroskopische Detail gekümmert – sei es ein verstecktes Arpeggio, ein sprachliches Wortspiel oder einfach ein weiterer beschriebener Akt unaussprechlicher Gewalt sowie vielleicht einige Wahrheiten über Ted, die du womöglich noch gar nicht kanntest. Das ist keine gewöhnliche Death-Metal-Platte, die man mal eben nebenbei beim Bankdrücken hört. Es ist ein Erlebnis. Ein tiefer Blick in das Gehirn eines sehr, sehr kranken Menschen.
Georg Wilfinger
Bereits die erste Singleauskopplung „The 1974 PNW Spree“ verdeutlicht den kompromisslosen Kurs der Platte. Die Musiker betonen, dass der Song genau dort ansetzt, wo der letzte Longplayer aufgehört hat – nur noch intensiver, technischer und präziser. Die Single spiegele die Hektik und Brutalität von Bundys Mordserie aus dem Jahr 1974 wider und liefere einen harten Klangteppich, der die volle Aufmerksamkeit des Hörers fordert. Zusätzliche Akzente setzt dabei ein Gastsolo von Gabe Mangold von Enterprise Earth.

Wer sich das kommende Album sichern möchte, kann ab sofort auf physische und digitale Vorbestellungen zurückgreifen. Neben der klassischen CD im O-Card-Format und einer limitierten Marmor-Vinyl bietet das Label exklusive Bundles an. Diese enthalten unter anderem Jutebeutel, ein spezielles Poster, Aufkleber sowie eine Evidenzkarte, auf der jeder Käufer namentlich aufgeführt wird.

Tracklist

  1. Obviously We Gotta Start Somewhere... (Intro)
  2. Neath Tacoma Asphalt [Feat. Mendel Bij De Leij, Johnny Ciardullo]
  3. A Hunger Unstilled (Intro Instrumental)
  4. The 1974 PNW Spree [Feat. Gabe Mangold]
  5. Unfortunately WA (Intro)
  6. Washington State Charm
  7. Colorado Murder
  8. The Hacksaw Blade
  9. Chi Omega Blood Rage
  10. Suwannee Hog Shed
  11. Could You Hear That? (Intro)
  12. Strapped To The Throne (Burn, Bundy, Burn) [Feat. Hal Microutsicos]
  13. The Eye Of Ra (Nile Cover - Bonus Track) [Feat. Shoi Sen, Jean-Jacques Moréac]
Neben Wilfinger besteht das Line-up der Band aus Joe Gatsch und Julius Kössler an den Lead-Gitarren, Raphael Hendlmayer am Bass sowie Simon Martinsich am Schlagzeug. Fans des extremen Metal dürfen sich somit auf einen konsequenten und vielschichtigen Nachfolger einstellen, der im Frühsommer 2026 den Plattenspieler strapazieren wird.

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