Zwischen den Welten von Folk und Country
Schon in den vergangenen Monaten hat Haylie Davis mit einer Reihe fein gezeichneter Singles auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Sound bewegt sich geschickt im Spannungsfeld zwischen Lo-Fi-Folk und klassischen US-Roots. Kritiker ziehen bereits Vergleiche zu prägenden Stimmen wie Emmylou Harris oder Linda Perhacs, während die neue Single „Give Me A Rainbow“ an den intimen Folk von Clairo erinnert – fast so, als würde eine junge Dolly Parton ihre Country-Wurzeln neu entdecken. Das renommierte US-Magazin Rolling Stone hat die Musikerin unlängst in seine Liste der „Future 25 Artists für 2026“ aufgenommen, was ihren Status als eines der spannendsten neuen Talente der Szene unterstreicht.Über die Hintergründe der neuen Single verrät die Künstlerin selbst tiefere Einblicke.
Wenn du an deinem tiefsten Punkt bist, kann ein Regenbogen den Unterschied zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit ausmachen. Die Wolken werden sich schließlich verziehen und dieser erste Sonnenschein wird einen Regenbogen erzeugen, um dir zu zeigen, dass es eine Lücke im Sturm gibt.
Ein langer Weg nach Los Angeles
Der musikalische Werdegang von Haylie Davis war keineswegs vorgezeichnet. Aufgewachsen in einer ländlich geprägten Kleinstadt im Norden Kaliforniens, prägten vor allem die Country-Klänge aus dem Radio ihrer Mutter ihre frühe Kindheit. Da ihre Eltern aus der Arbeiterschicht stammen, wurde die Kunst in ihrem Umfeld nie als sicherer Karriereweg angesehen. Entschlossen, ihren eigenen Träumen zu folgen, brach sie mit 19 Jahren die Schule an und stürzte sich in das harte Leben einer tourenden Musikerin. Sie hielt sich mit Jobs in Restaurants über Wasser, spielte in verrauchten Bars und nahm ihre Musik überall dort auf, wo es sich anbot.In der pulsierenden Musikszene von Los Angeles fand sie schließlich kreative Verbündete und begann intensiv an ihrem eigenen Material zu feilen. Ihre charakteristische Stimme war in den vergangenen Jahren bereits auf zahlreichen Projekten anderer Künstlerinnen und Künstler zu hören, darunter Veröffentlichungen von Sam Burton, Drugdealer oder Alex Amen. Diese reiche Erfahrung fließt nun in ihr erstes eigenes Album ein, das stilistisch zwischen Rock’n’Roll, Pop und ihren tiefen Country- und Folk-Wurzeln changiert.
Auch wenn ich das Gefühl habe, Teil von etwas zu sein, gehe ich meinen eigenen Weg. Ich habe Freundschaften geschlossen und ich habe mir Feinde gemacht; ich hatte Glück und ich bin gescheitert. In Zeiten der Algorithmen und Follower ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wer man ist. Songs zu schreiben ist eines der wenigen Dinge, die für mich Sinn ergeben. Es war mein Nordstern, wenn ich umherirrte.
Tracklist
Das kommende Album verspricht eine facettenreiche Reise durch insgesamt elf Songs, die sich thematisch mit Liebe, Herzschmerz, Aufbruch und Selbstfindung auseinandersetzen. Hier ist die offizielle Tracklist:- Country Boy
- Golden Age
- I Was Wrong
- Born to Be Blue
- Lily of the Valley
- Give Me a Rainbow
- Young Man
- Horns of Time
- Lonely Too
- Wandering Star
- Mourning Dove



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