Musik

Jonathan Bree kündigt neues Doppelalbum an

Das sechste Studioalbum des maskierten Musikers erscheint im August.



Jonathan Bree kündigt neues Doppelalbum an Bild Jonathan Bree kündigt neues Doppelalbum an Screenshot Jonathan Bree kündigt neues Doppelalbum an Foto
Foto: Alien Wang. Mehr zum Thema Transparenz.

Mehr als drei Jahre sind vergangen, seit du das letzte Album des geheimnisvollen Musikers hören konntest. Nun kehrt Jonathan Bree, der Mann hinter der charakteristischen Maske, mit einem neuen Großprojekt zurück. Sein sechstes Studioalbum trägt den Titel „Don't Call It Love“ und markiert in seiner Diskographie eine deutliche Zäsur. Es handelt sich dabei nicht nur um sein erstes echtes Doppelalbum, sondern auch um sein bisher gitarrenlastigstes, kollaborativstes und kompromisslosestes Werk. Das 17 Titel umfassende Album erscheint bei Lil' Chief Records und widmet sich auf eine schmutzige, aber gleichzeitig raffinierte Art und Weise dem Thema Sexualität.

Ein düsteres und cineastisches Klangbild

Musikalisch bewegt sich das neue Material in düsteren Gefilden. Bree selbst beschreibt das Werk als klangliche Weiterentwicklung, die den Hörer in eine schummrige, mit Samt ausgekleidete Bar im Keller entführt. Die Songs pendeln zwischen spielerisch-verführerischen und beunruhigend-provozierenden Momenten. Kritiker und Fans ziehen bereits Vergleiche zu den düster-nostalgischen Klängen von Bands wie New Order oder Siouxsie & the Banshees. Damit findet Brees musikalische Reise über die Jahrzehnte hinweg ihr von den achtziger Jahren durchtränktes, melancholisches Ziel. Seine bekannten Orchesterarrangements verbinden sich hier mit einer kargen Noir-Ästhetik, filmischer Instrumentierung und seinem unverwechselbaren, grüblerischen Bariton.

Das Album lebt vor allem auch von der engen Zusammenarbeit mit einer internationalen Riege an Gastmusikerinnen. So ist die bei Fans bereits wohlbekannte Princess Chelsea auf gleich drei Tracks vertreten, während Rachel Clarke auf der Single „Savour My Love“ von intimer Zurückhaltung zu intensiven Höhen aufsteigt. Weitere gesangliche Beiträge stammen von der französischen Fotografin Eloïse Labarbe-Lafon sowie der Musikerin und Schauspielerin Adah Dylan. Dass dieses Album thematisch kein Blatt vor den Mund nimmt, zeigt sich auch an Brees humorvoller und zugleich ehrlicher Anekdote über die Reaktionen in seinem Umfeld:
Als ich meiner Mutter davon erzählte, schlug ich ihr vor, dieses Album vielleicht lieber auszulassen.
Jonathan Bree
Bereits die im Vorfeld veröffentlichte Single „Live To Dance“ mit Princess Chelsea und das dazugehörige, streng für Erwachsene bestimmte Video machten deutlich, dass hier keine halben Sachen gemacht werden. Die Ballerina und Kabarettistin Bella Filbey ziert dabei mit einer freizügigen Pose das auffällige Cover des Longplayers.

Visueller Wiedererkennungswert und Live-Kultur

Neben der Musik ist Jonathan Bree vor allem für seinen streng durchdachten visuellen Stil bekannt. Sowohl er als auch seine Bandmitglieder treten stets maskiert auf – eine Ästhetik, die bereits seinem viralen Durchbruch-Video zu „You're So Cool“ aus dem Jahr 2017 zu weltweitem Ruhm verhalf. Das Video verzeichnet auf YouTube mittlerweile mehr als 28 Millionen Aufrufe und wurde von Branchenmagazinen ausgezeichnet. Diese maskierte Anonymität prägt auch die energiegeladenen Live-Auftritte des Künstlers. Bei Konzerten spielt die Band vor eigens für jeden Song kreierten filmischen Projektionen, während Tänzer eine jenseitige Choreografie aufführen, die das Konzerterlebnis abrundet.

Tracklist

  1. Disappear
  2. Chameleon
  3. Game
  4. Cloak and Dagger
  5. Confidant
  6. Honey
  7. Live To Dance
  8. Medicine
  9. This is Me
  10. Part Time Love
  11. Just Like An Angel
  12. Savour My Love
  13. Gun
  14. Don’t Call It Love
  15. She Was Fun
  16. Slow
  17. Little Miss No Name

Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!



Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zur Transparenz.

Dies wird dich interessieren...
Jonathan Bree: Neue Single „Game“ stimmt auf Doppelalbum ein

„Don’t Call It Love“ erscheint Ende August via Lil' Chief Records.



Jonathan Bree veröffentlicht neue Single Live To Dance

Der neuseeländische Künstler kehrt mit einem dunklen, intensiven Track zurück



Werbefläche buchen
Werbefläche buchen
Redakteur werden bei Spielemagazin.de
Wir suchen Verstärkung für unsere Redaktion.

DU LIEBST SPIELE, FILME, MUSIK ODER BÜCHER? MACH MIT!

Veröffentliche Tests und News, führe Interviews oder werde Teil unseres Podcast-Teams.

Redakteur werden

Werbefläche buchen