Rückkehr zu den Thrash- und Hardcore-Wurzeln
Inhaltlich verarbeitet die neue Single ein Gefühlsleben, das du vermutlich aus dem Alltag kennst. Frontmann Lars „Diggn“ Groß ordnet die thematische Ausrichtung des Titels wie folgt ein:Mit schlechter Laune zum gehassten Job, alle Menschen erscheinen als Feinde und man könnte durchdrehen. Wer kennt das nicht? Was hilft dagegen: Slayer auf die Ohren! Das hat mich so immer davor gerettet Amok zu laufen.
Der Anstoß für die spätere Wiedervereinigung lag im 20-jährigen Jubiläum ihres Debütwerks. Ein exklusives Konzert in der Bremer „Towerbar“ entfachte die alte Leidenschaft aufs Neue. Sänger und Gitarrist Lars Groß erinnert sich an diesen Moment:
Das hat denn so gefunkt, dass wir weiter geprobt haben. Wir sind ja kreative Musiker mit vielen Ideen, die raus müssen.
Die Produktion übernahm die Band in Eigenregie. Lars Groß erklärt das Vorgehen:
Wir haben dann wie früher am Wochenende geprobt, uns die Zeit genommen und die Ideen gemeinsam ausgearbeitet. Das Album habe wir dann im DIY-Modus im Proberaum Stück für Stück aufgenommen und alles am Ende bei mir Zuhause gemischt.
Aus musikalischer Sicht ist noch mehr dazugekommen. Twin-Melody-Gitarren oder Blues angehauchte Soli hatten wir früher z.B. gar nicht. Wir machen nur Musik, die wir fühlen und dahinterstehen. Wenn ein neuer Einfluss kommt und sich gut anfühlt, dann ziehen wir das durch. Es bewegt sich aber meist zwischen Punk, Thrash Metal und dem Hardcore Bereich. Deshalb sind die Lieder auf der neuen Platte recht unterschiedlich. So mögen wir das. Musik ist die größte Freiheit, die wir haben und da lasse ich mir nicht reinreden.


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