Ironische Lyrics und musikalische Einflüsse
Mit ihrer neuen Auskopplung „Not Cool“ zeigen Disgusting Sisters eine ungewöhnliche Mischung aus Rebellion, eingängigen Melodien und humorvollen wie auch scharfzüngigen Texten. Die Single spart nicht mit kuriosen Verweisen und kulturellen Referenzen: Neben Anspielungen auf die Indie-Rock-Band The Strokes, MDMA und das bekannte Handyspiel Candy Crush nehmen die Künstlerinnen auch Alltagssituationen aufs Korn – etwa 36-jährige Männer, die noch immer gemeinsam mit ihrer Mutter Boxershorts einkaufen gehen.Gleichzeitig besitzt der Song für das Duo eine ganz besondere emotionale Bedeutung im Kontext der eigenen Bandgeschichte. Die Band verriet dazu:
„Not Cool“ ist ein Song, der von einem Ex-Freund inspiriert wurde. Wir überlassen es euch zu entscheiden, ob er cool ist oder nicht. Es ist außerdem der allererste Song, den wir jemals als Disgusting Sisters geschrieben haben, daher bedeutet er uns enorm viel – er fühlt sich wie der Anfang von allem an.
Das Debütalbum Skin & Blisters
Das für Ende Oktober geplante Album „Skin & Blisters“ umfasst insgesamt zehn Titel und verspricht eine wilde Mischung aus Themen und Genres. Die Band bewegt sich musikalisch in einem Spannungsfeld, das von Electro-Elementen bis hin zu Emo-Einflüssen reicht. Inhaltlich verarbeiten Disgusting Sisters Geschichten aus dem Alltag, verpackt in eine Kombination aus Horror und trockenem Humor.Schon der Name des Projekts deutet auf die stilistische Ausrichtung hin: Er versteht sich zum einen als Anspielung auf die bösen Stiefschwestern aus dem Märchen Aschenputtel und zum anderen als Hommage an die sogenannten „Disgusting Brothers“ aus der bekannten TV-Serie „Succession“. Das Duo setzt dieses augenzwinkernde und leicht makabre Konzept in den neuen Songs konsequent fort.
Auf den zehn Titeln des Albums arbeiten sich die Komponistinnen Josephine Hopkins und Julianna Hopkins an gescheiterten Beziehungen und enttäuschenden Ex-Partnern ab, sparen nicht mit Spitzen gegen verkrustete Beziehungsdynamiken und nehmen auch sogenannte Sugar Daddies aufs Korn. Gleichzeitig widmen sie sich dem Arbeitsalltag der Londoner Berufswelt zwischen dem klassischen 9-to-5-Trott und dem ausschweifenden Nachtleben. Die Songs spiegeln das Doppelleben zwischen grellem Neonlicht in den Büros und den hedonistischen Stunden der Nacht wider – laut, chaotisch, voller absurd-trockenem Humor und ohne Scheu vor dem Seltsamen.
Wenn du Lust auf frischen, unverbrauchten Sound mit einer gehörigen Portion Selbstironie hast, solltest du dir die Single „Not Cool“ nicht entgehen lassen und dir den 30. Oktober für das Album „Skin & Blisters“ schon einmal im Kalender anstreichen.


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