Serien-Nachschub aus Deutschland und Frankreich
Den Auftakt macht am 4. Juni „303 – Die Serie“. Das Liebes-Roadmovie mit Mala Emde und Anton Spieker erzählt die Geschichte einer zufälligen Begegnung zwischen Jule und Jan, die sich spontan auf eine gemeinsame Wohnmobil-Reise von Berlin bis nach Portugal begeben.Ebenfalls am 4. Juni startet die französische Krimikomödie „HIP – Ermittlerin mit Mords-IQ“. Die Serie dreht sich um die hochintelligente Morgane, die ursprünglich als Reinigungskraft auf einer Polizeidienststelle arbeitet. Als sie beiläufig Ermittlungsakten korrigiert und so zur Lösung eines kniffligen Falls beiträgt, wird ihr außergewöhnlicher Verstand schnell zur unentbehrlichen Hilfe für die Ermittler. Die weiteren Staffeln folgen zügig: Staffel 2 steht ab dem 11. Juni bereit, gefolgt von Staffel 3 am 18. Juni.
Für Krimifans hat der Juni noch mehr im Programm. Ab dem 11. Juni meldet sich das Ermittlerteam von „Morden im Norden“ mit der zwölften Staffel zurück. In zwölf neuen Episoden gehen Finn Kiesewetter (Sven Martinek), Lars Englen (Ingo Naujoks) sowie Nina Weiss und Gregor Michalski wieder auf Spurensuche. Die Fälle reichen von einem Bombenanschlag auf einen Lehrer über gefährliche Familiengeheimnisse bis hin zur Ausbeutung ausländischer Pflegekräfte. Ab dem 18. Juni folgt zudem das düstere Drama „Die Toten von Marnow“ mit Petra Schmidt-Schaller und Sascha Alexander Gersak. Die Handlung setzt ein, während die Protagonisten Lona und Elling im Koma liegen und ein Kind spurlos verschwunden ist, woraufhin die Sonderermittler Kaminski und Dudek die Ermittlungen übernehmen.
Filmschätze von Stummfilm-Klassikern bis Animation
Auch Filmliebhaber kommen im Juni voll auf ihre Kosten. Ab dem 4. Juni kannst du mit „Menschen am Sonntag“ ein wichtiges Werk der deutschen Stummfilm-Avantgarde erleben. Der Film entstand unter der Regie von vier späteren Hollywood-Größen – Billy Wilder, Robert Siodmak, Curt Siodmak und Edgar G. Ulmer – und fängt in improvisierten Szenen das sommerliche Lebensgefühl des Berlins der 1920er-Jahre ein.Familien und Animationsfans dürfen sich ab dem 11. Juni auf den Oscar-nominierten Animationsfilm „Ernest & Celestine“ freuen. Die Geschichte behandelt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Außenseiter-Bären Ernest und der kleinen Maus Celestine, die aus der Unterwelt der Nagetiere geflohen ist, und stellt damit die gesellschaftliche Ordnung ihrer Welten auf den Kopf.
Abgerundet wird das Monatsangebot am 18. Juni mit einer Reihe beliebter deutscher Filmklassiker aus den 1950er-Jahren. Zu den Neueinstellungen gehören Kulthits wie „Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ von 1954, „Mädchen mit schwachem Gedächtnis“ (1956), „Witwer mit fünf Töchtern“ (1957), „Das schöne Abenteuer“ (1959), „Der letzte Fußgänger“ (1960) sowie „Der Lügner“ (1961).
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