Dreckiger Sound und enge Zusammenarbeit im Studio
Für die Entstehung der neuen Stücke hat sich die Band rund um Sänger Benno Hankers, Bassist Robert Hankers, Gitarrist Felipe Zapata Martinez und Schlagzeuger Ingemar Oswald intensiv in den Proberaum zurückgezogen. Die Pre-Production wurde dabei von Gamma-Ray-Bassist Dirk Schlächter unterstützt, während Eike Freese (unter anderem bekannt für seine Arbeit mit Deep Purple und Saga) für Produktion und Arrangement verantwortlich zeichnete.Klanglich setzen Night Laser auf einen bodenständigen und ungeschönten Ansatz. Die Songs wurden weitgehend live eingespielt, um ein direktes und rohes Klangbild zu erzielen. Frontmann Benno Hankers beschreibt die Ausrichtung des Albums wie folgt:
Auf Rats In The Cradle geht es nicht um Perfektion, es geht um einen dreckigen Old-School-Vibe mit ungefilterter Ehrlichkeit. Wir haben alles von Hand eingespielt, um den Schweiß, die Ecken und Kanten und die pure Energie ungefiltert einzufangen. Dies ist kein glattpolierter Radio-Pop, sondern authentischer Sleaze-Metal!
Namhafte Gastbeiträge und anstehende Auskopplungen
Inhaltlich deckt das Album ein breites Spektrum ab – von klassischem Hard Rock und Power Metal bis hin zu Einflüssen aus Blues und Funk. Auch thematisch zeigt sich die Band vielseitig: Während Stücke wie die Vorabsingle „Heart Of The Desert Rose“ eher ruhigere Töne anschlagen, verarbeitet der düstere Titelsong „Rats In The Cradle“ historische Abgründe rund um die Experimente des japanischen Kriegsverbrechers Dr. Ishii Shirō.Unterstützung holten sich Night Laser für das Album von mehreren Gastmusikern aus der Szene. So steuerte Corvin Bahn (Gamma Ray, Lord Of The Lost) die Keyboard-Passagen bei. Sascha Paeth (Avantasia) übernimmt im Track „Blueberry Gin“ einige Gitarrenparts, während Freedom-Call-Gitarrist Lars Rettkowitz im thraschigen Stück „Get Out“ zu hören ist. Für den Gesang holte sich die Gruppe Axel-Rudi-Pell-Sänger Johnny Gioeli für ein Duett bei „Heart Of The Desert Rose“ ins Boot sowie Sebastian Zierof für die Metal-Hymne „Defenders“.
Vor dem offiziellen Release im September schickt die Band mehrere Auskopplungen voraus. Den Anfang macht am 10. Juli 2026 die Bluesrock-Ballade „Heart Of The Desert Rose“, gefolgt von „Defenders“ am 21. August und dem Song „19CR490“ am 18. September. Im Anschluss an die Veröffentlichung geht die Band erneut auf Tournee, unter anderem wieder an der Seite von Axel Rudi Pell.
Tracklist
- S.T.F.U.
- Make You Mine
- Defenders
- Blueberry Gin (feat. Sascha Paeth)
- Heart Of The Desert Rose (feat. Johnny Gioeli)
- Rats In The Cradle
- Into The West
- 19CR490
- Get Out (feat. Lars Rettkowitz)
- Goddess Of The Sky
- You And Me


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