Das Grundprinzip von Turnip Mountain klingt auf den ersten Blick recht simpel, entpuppt sich in der Praxis jedoch als extrem knifflige Angelegenheit: Du schickst eine kleine, abenteuerlustige Rübe auf eine beschwerliche Reise mit dem Ziel, den Gipfel eines riesigen Berges zu erreichen. Die Besonderheit liegt dabei in der Steuerung, denn die beiden Hände beziehungsweise Arme der Rübe werden völlig unabhängig voneinander bewegt.
Zwei Mäuse für eine Rübe: Das Steuerungskonzept
Diese getrennte Handsteuerung verlangt dir einiges an Feinmotorik und Raumgefühl ab. Wenn du das Spiel alleine in Angriff nimmst, hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Eingabemethoden. Auf dem Gamepad nutzt du die beiden Analogsticks, um die jeweiligen Arme zu steuern. Alternativ kannst du am PC eine besonders ausgefallene Variante wählen und das Spiel mit zwei gleichzeitig angeschlossenen Computermäusen steuern. Mit den Händen deiner Rübe greifst du nach Vorsprüngen, hältst dich an steilen Felswänden fest, schwingst dich über tiefen Abgründen durch die Luft oder katapultierst das grüne Gewächs mit Schwung nach oben.Die Entwickler versprechen, dass jedes Level mit ganz eigenen Herausforderungen aufwartet und dem Spieler alles abverlangt. Wer glaubt, dass sich das Geschehen ausschließlich auf felsigen Untergrund beschränkt, irrt sich zudem: Das kleine Gemüse besitzt erstaunliche Fähigkeiten und kann im Verlauf der Etappen sogar schwimmen, um Wasserhindernisse zu überwinden. Neben den klettertechnischen Aufgaben gibt es für Erkundungsfreudige auch Sammelobjekte zu entdecken. So lassen sich im Spielverlauf mehr als 25 verschiedene Farbpaletten freischalten, mit denen du das visuelle Erscheinungsbild des Spiels individuell anpassen kannst.
Teamwork am Fels: Der lokale Koop-Modus
Ein besonderes Highlight von Turnip Mountain dürfte der lokale Koop-Modus für zwei Personen werden. Hier schlüpfen die Beteiligten nicht etwa in die Rolle zweier separater Figuren, sondern teilen sich die Kontrolle über ein einziges Lebewesen. Ein Spieler übernimmt dabei die Steuerung des linken Arms, während der zweite Partner für den rechten Arm verantwortlich ist.Dieses Konzept erfordert eine exakte Abstimmung und mündet nicht selten in chaotischen Situationen, wenn sich die beiden Kletterpartner uneinig über den nächsten Griff sind. Auch beim kooperativen Spielen zeigt sich der Titel äußerst flexibel, was die Steuerung betrifft: Die Partie kann mit zwei Gamepads, zwei Mäusen oder einer bunten Mischung aus Maus und Controller absolviert werden. Wer sich gemeinsam oder alleine an der vertikalen Krabbel-Action versuchen möchte, kann die Anziehungskraft der Rübe ab sofort in der Steam-Demo ausprobieren.



