Überleben im staatlich verordneten Konsumwahn
In Dystopicon schlüpfst du in die Rolle eines Bürgers zweiter Klasse, dem von der Regierung ein bescheidenes Zimmer zugewiesen wurde. Da Maschinen alle produktiven Arbeiten erledigen, besteht deine Aufgabe darin, staatliches Fernsehprogramm zu schauen. Für diese Form des passiven Konsums erhältst du ein Gehalt, mit dem du wiederum grundlegende Dienstleistungen und Gegenstände bezahlen musst, um zu überleben und deine Bedürfnisse zu befriedigen.
Wer es besonders knifflig mag, kann sich zudem im Challenge-Modus versuchen. Hier gibt es keine ablenkenden Tagesnachrichten oder Zusatzereignisse: Dein einziges Ziel besteht darin, genug Geld anzusparen, um deinem Zimmer und dem System endgültig zu entkommen.
Von Philip K. Dick inspiriert
Die Idee hinter dem Spiel stammt von Chefentwickler Juan Felipe Molina, der das Projekt bereits 2018 als bescheidenen Prototyp auf Itch.io startete. Nach über 12.000 Downloads und jahrelangem positiven Feedback beschloss er im November 2025, seinen regulären Job aufzugeben und Dystopicon als vollwertigen kommerziellen Titel umzusetzen. Bei der Konzeption ließ er sich von bekannten Science-Fiction-Klassikern inspirieren.Ich habe dystopische Geschichten schon immer geliebt und bin ein großer Fan der Klassiker, insbesondere der Werke von Philip K. Dick. In seinem Roman Ubik muss der Protagonist Münzen in verschiedene Haushaltsgeräte stecken, um sie benutzen zu können – diese Idee hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich brauchte eine Mechanik, die rechtfertigt, warum man als Spieler Geld verdient, und kam auf Fernsehen und soziale Medien. Was wäre der nächste Schritt? Dafür bezahlt zu werden, genau das zu tun!
Dystopicon wird zum Verkaufsstart auf Steam für 7,99 Euro erhältlich sein, wobei in den ersten zwei Wochen nach der Veröffentlichung ein Einführungsrabatt von 15 Prozent gewährt wird.


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