Mehr als ein Jahrzehnt im Zeichen schwerer Riffs
Gegründet im Jahr 2013, blickt die deutsche Formation mittlerweile auf eine mehr als zehnjährige Bandgeschichte zurück. In diesem Zeitraum haben die Musiker ihren Sound konsequent weiterentwickelt und ein Fundament geschaffen, das tief im Stoner Metal, Doom und Sludge verwurzelt ist. Nach dem ersten Lebenszeichen mit der Demo „No Soul To Sell“ im Jahr 2018 folgte 2020 die Split-Veröffentlichung „Doomed Congregation“, auf der WeedWizard gemeinsam mit Spirit Ruiner, Grey Stag und Indigo Hammer zu hören waren. Mit ihrem darauffolgenden Debütalbum „Closed Eyes, Open Mind“ unterstrichen sie erstmals auf voller Albumdistanz ihren Hang zu massiven Fuzz-Gitarren.Mit „Blood Cathedral“ legt das Quartett nun nach. Das Album bringt es auf eine Spielzeit von gut 44 Minuten und ist vollgepackt mit zermürbenden Riffs, schleppenden Doom-Passagen und mitreißendem Stoner-Groove. Insgesamt umfasst das Werk acht Tracks, darunter sieben brandneue Kompositionen. Hinzu kommt eine komplett neu eingespielte Fassung des Songs „Down“, der ursprünglich bereits 2022 als Einzelsingle veröffentlicht worden war. Ein besonderes Highlight stellen zudem die Gastauftritte dar: Bei den zwei Titeln „Trouble A.D.“ und „Isolation“ wirkt Ralf von der Band Hellamor mit.
Eigenproduktion und klare Haltung
Hinter der Musik steht eine Besetzung mit reichlich Erfahrung in der Metal-Szene. Das Ensemble besteht aus Frank (Old Mother Hell, ex-Baleful Abyss), The Dude (Abandoned, Old Mother Hell, ex-Paniczone, ex-Silent Overdrive), Flecko sowie Christoph (Old Mother Hell). Letzterer zeichnet auch maßgeblich für das klangliche Resultat verantwortlich: Schlagzeuger Christoph Litzinger übernahm das gesamte Engineering, den Mix und das Mastering des neuen Longplayers in Eigenregie. Die visuelle Gestaltung des Covers übernahm Ralf Burkart, der als Musiker bei Hellamor und Macher des Throatgrind Magazine bekannt ist.Textlich beschränken sich WeedWizard keineswegs nur auf die typischen Klischees des Genres. Neben einer gewissen augenzwinkernden Begeisterung für Pfeifenkraut thematisieren die Songtexte auch ernste Inhalte. Dazu zählen klare Positionierungen gegen Faschismus und Kapitalismus sowie kritische Töne gegenüber organisierter Religion.
Tracklist
- Down
- Trouble A.D. (feat. Ralf of Hellamor)
- End of Daze
- Sunslayer
- Isolation (feat. Ralf of Hellamor)
- Northern Lights
- Blood Cathedral
- (Outro) The Sadness


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