Wenn du auf dröhnende Fuzz-Gitarren, zähflüssige Doom-Riffs und eine kräftige Prise Sludge stehst, solltest du dir den 3. Juli 2026 rot im Kalender anstreichen. Die deutsche Stoner-Doom-Formation WeedWizard meldet sich mit ihrem zweiten Studioalbum namens "Blood Cathedral" zurück. Rund sechs Jahre nach ihrem Debütwerk legen die Musiker nach und präsentieren acht Tracks, die es zusammen auf eine Spielzeit von rund 44 Minuten bringen.
Zehn Jahre Bandgeschichte und gesellschaftskritische Töne Gegründet wurde die Band bereits im Jahr 2013. Seit über einem Jahrzehnt feilen die Musiker nun schon an ihrem tonnenschweren Sound, der stark von tiefen Frequenzen, trägen Grooves und drückender Fuzz-Gitarrenarbeit geprägt ist. Nach ersten musikalischen Lebenszeichen in Form der Demo "No Soul To Sell" aus dem Jahr 2018 folgte 2020 die vierseitige Split-Veröffentlichung "Doomed Congregation", an der neben WeedWizard auch die Bands Spirit Ruiner, Grey Stag und Indigo Hammer beteiligt waren. Im selben Zeitraum etablierten sie mit dem Debütalbum "Closed Eyes, Open Mind" ihren eigenständigen Klang im Underground.
Mit "Blood Cathedral" geht die Reise nun konsequent weiter. Inhaltlich bleibt sich die Gruppe treu: In ihren Songtexten verarbeiten sie Themen wie Antifaschismus, Antikapitalismus und üben deutliche Kritik an organisierter Religion. Aber auch eine traditionelle Prise Humor und die Liebe zur Pfeife kommen im Gesamtkonzept nicht zu kurz.
Das Line-up von WeedWizard setzt sich aus erfahrenen Musikern der deutschen Underground-Szene zusammen. Neben Frank (Old Mother Hell, ehemals Baleful Abyss) stehen "The Dude" (Abandoned, Old Mother Hell, ehemals Paniczone und Silent Overdrive), Flecko sowie Christoph (Old Mother Hell) an den Instrumenten.
Produktion in Eigenregie und namhafte Gastbeiträge Das neue Album "Blood Cathedral" umfasst sieben komplett neu komponierte Stücke sowie eine überarbeitete Neuaufnahme des Songs "Down", der ursprünglich im Jahr 2022 als eigenständige Single erschienen war. Musikalisch erwartet dich ein Wechselspiel aus walzenden Doom-Passagen, mitreißenden Stoner-Metal-Grooves und aggressiven Sludge-Einflüssen.
Besondere Akzente setzen zwei Gastauftritte: Ralf von der Band Hellamor unterstützt die Gruppe bei den Titeln "Trouble A.D." sowie "Isolation". Auch hinter den Kulissen setzte das Quartett auf bewährte Kräfte und viel Eigenarbeit. Für das Engineering, den Mix sowie das Mastering zeichnete Schlagzeuger Christoph Litzinger verantwortlich. Das künstlerische Erscheinungsbild und das Cover-Artwork stammen hingegen aus der Feder von Ralf Burkart, der neben seiner Arbeit bei Hellamor auch durch das "Throatgrind Magazine" bekannt ist.
Der Veröffentlichungstermin am 3. Juli 2026 bezieht sich zunächst auf die digitale Version des Albums, das von der Band in Eigenregie verlegt wird. Wer das Werk lieber als physischen Tonträger in den Händen halten möchte, muss sich noch etwas gedulden: Eine Veröffentlichung auf physischen Medien ist für den Herbst 2026 geplant.
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