Obwohl das Stück bereits seit Februar dieses Jahres fertig produziert vorlag, hielt Jensen den Track bewusst zurück. Für ihn handelt es sich um eine der wichtigsten Kompositionen seiner bisherigen Laufbahn. Es galt, den passenden Zeitpunkt für eine Veröffentlichung zu finden, die ohne Umschweife emotionale Abgründe anspricht.
Direkte Worte statt verschlüsselter Metaphern
In einem Genre, das schwere Emotionen häufig in verschachtelten Bildern verpackt, entscheidet sich Jensen für absolute Klarheit. Zeilen wie "Anxiety, depression, we all fight it, we just don't mention" lassen keinen Raum für Interpretationsspielräume. Diese Unverblümtheit ist von Jensen genau so gewollt, wie er im Gespräch betont:Ich habe schon immer über die schwersten Momente des Lebens geschrieben. Der Unterschied bei diesem Song ist, dass ich so direkt wie möglich sein wollte, weil diese Themen es schlicht verdienen.
Ich wollte, dass die Intensität der Musik zum Gewicht der Botschaft passt.
Unabhängigkeit als kreatives Fundament
Jensen steuert das Projekt Waves of Defeat vollständig in Eigenregie von Elko New Market in Minnesota aus. Er schreibt und produziert sämtliche Titel selbst und veröffentlicht sie über sein eigenes Label Waves of Defeat Records. Diese Unabhängigkeit gibt ihm die Freiheit, abseits von kommerziellen Zwängen zu agieren. Kommerzielle Trends spielen in seinem Schaffen keine Rolle, was auch seine Haltung zur Musikindustrie unterstreicht:Ich schreibe keine Songs für das Radio. Ich schreibe Songs, die mir etwas bedeuten.
Wenn du also nach ehrlichem Rock suchst, der schwierige Lebenslagen offen anspricht, solltest du dir das neue Werk von Waves of Defeat genauer anhören.


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