Ein erfahrener Erfolgsregisseur an der Spitze
Sönke Wortmann, 1959 im nordrhein-westfälischen Marl geboren, schlug ursprünglich einen sportlichen Weg ein und strebte eine Karriere als Profifußballer an. 1983 entschied er sich jedoch für den Film und begann sein Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte er sich zu einem der kommerziell erfolgreichsten und prägendsten Regisseure des modernen deutschen Kinos.Spätestens ab Mitte der 1990er-Jahre feierte Wortmann große Publikumserfolge mit Kinohits wie "Kleine Haie" und der Kultkomödie "Der bewegte Mann". Sein feines Gespür für Timing, gepaart mit erzählerischer Leichtigkeit und handwerklicher Präzision, zog sich auch durch spätere Erfolge wie "Der Campus" oder das gefeierte Fußballdrama "Das Wunder von Bern". Zuletzt bewies er mit Produktionen wie "Frau Müller muss weg!" und "Contra", dass er unterhaltsames Kino gekonnt mit gesellschaftlichen Beobachtungen zu verknüpfen weiß.
Neben Wortmann setzt sich die diesjährige Jury aus weiteren namhaften Branchenkennern zusammen. Zum festen Gremium gehören Jürgen Fried als Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung, Produzent Uli Aselmann, Oliver Hottong vom Saarländischen Rundfunk, der ehemalige Chefredakteur von Blickpunkt:Film Ulrich Höcherl sowie Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung. Als zusätzliches Gastmitglied verstärkt die bekannte Schauspielerin Sophie von Kessel das Team.
Ein Preis für gesellschaftlich relevante Stoffe
Der Günter Rohrbach Filmpreis wurde 2011 ins Leben gerufen und ist nach einem der bedeutendsten deutschen Filmproduzenten benannt. Prof. Dr. Günter Rohrbach, gebürtig aus Neunkirchen, blickt auf eine über fünf Jahrzehnte umspannende Karriere zurück. Als Redakteur beim WDR, Studiochef der Bavaria, Professor an der HFF München sowie als Präsident und heutiger Ehrenpräsident der Deutschen Filmakademie prägte er die Filmlandschaft maßgeblich. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen Meilensteine wie "Das Boot", "Die unendliche Geschichte", "Die weiße Massai" oder die Serie "Berlin Alexanderplatz".Der Wettbewerb richtet sich gezielt an deutschsprachige Spielfilme mit einer Mindestlänge von 80 Minuten. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf Produktionen, die sich mit den Themenbereichen Arbeitswelt und Gesellschaft auseinandersetzen. Interessierte Filmschaffende können ihre Beiträge noch bis Ende Juli über die offizielle Website des Filmpreises einreichen.


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