Synthese extremer Genres und düsterer Themen
Mimi Barks hat sich in den vergangenen Jahren mit einer eigenwilligen Mischung einen Namen gemacht, die sie selbst als Doom Trap bezeichnet. Dahinter verbirgt sich eine harsche Symbiose aus harten Trap-Beats, schneidenden Gitarrenriffs, industriellen Klanglandschaften und aggressivem Rap. Die Wurzeln dieser musikalischen Weiterentwicklung liegen in den Underground-Szenen von Berlin und London, bevor es die Künstlerin nach Los Angeles zog und sie schließlich auch größere internationale Festivalbühnen eroberte.Auf "Dreamstate Of Fear" bündelt sie diese Einflüsse auf insgesamt sieben Titeln. Inhaltlich dreht sich das Mini-Album vor allem um menschliche Abgründe, den Verlust der Kontrolle und den anschließenden Prozess der Selbstermächtigung. Thematisiert werden unter anderem Zusammenbrüche, Verrat und persönliche Transformationen. Gesanglich deckt Mimi Barks dabei eine breite Palette ab: Wütendes Shouten wechselt sich mit verletzlichen, fast zerbrechlichen Passagen und eingängigen Hooklines ab. Vor dem Release der vollständigen EP hatte die Künstlerin bereits mit den Auskopplungen "Dreamstate Of Hell", "Jericho" und "Power durch Verrat" erste Einblicke gewährt, die die Richtung des Projekts vorgegeben haben.
Visueller Schlusspunkt im slowakischen Košice
Mit der Veröffentlichung des Gesamtwerks setzt die Single "Ophelia" den Schlusspunkt hinter das visuelle Gesamtkonzept von "Dreamstate Of Fear". Der dazugehörige Musikvideo-Clip entstand im slowakischen Košice unter der Regie von Tima Kasatkin, der sich bereits durch seine visuelle Arbeit für Bands wie Jinjer oder Space of Variations einen Namen in der Szene gemacht hat. Das Video greift die düstere und emotionale Grundstimmung des Songs auf und übersetzt die Metaphorik des Stücks in einprägsame Bilder.Mimi Barks ordnet den Song und dessen tiefere Bedeutung wie folgt ein:
"Ophelia" ist die Single, die meine EP Dreamstate of Fear vervollständigt, die ab heute erhältlich ist. Es geht darum, sich in der Realität eines anderen Menschen zu verlieren – um das leise Verschwinden des eigenen Selbst. Wie Ophelia unter der Wasseroberfläche ist es die Hingabe an eine Illusion und gleichzeitig die Rückeroberung der eigenen Kraft.


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