Dieses Album ist körperlich, instinktiv und selbstbewusst. Ich wollte Songwriting auf dieselbe Weise angehen wie ein Regisseur einen Slasher‑Film. Direkt auf den Punkt kommen und die Menschen alles fühlen lassen. Ich möchte, dass dieses Album schneidet wie ein scharfes Messer.
In dem Moment, in dem jemand fragt: ‚Was bedeutet das?‘ weiß ich: Wir haben unseren Job gemacht. Da die Gesellschaft ihre Mythologien aufgegeben hat, müssen wir unsere eigenen erschaffen. Das klingt banal, und ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal genau, wie ich diese Aussage verteidigen soll. Wir sind keine Existenzialisten. Aber wir leben gleichzeitig in einer völlig schizophrenen Gesellschaft. Deshalb erschien die Idee, die Geschichte eines Kriegshelden beziehungsweise Kriminellen zu erzählen, der eine absurde spirituelle Transformation durchmacht, beinahe unausweichlich. Fegefeuer, Himmel und Hölle, Erlösung, Fantasie, ein sprechender Pilz und so weiter. Menschen verstehen Wahrheit durch Analogien und Gleichnisse. Wir wollten etwas über Erlösung, Vergebung, Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe erschaffen, das allen offensteht, die danach suchen. Ich bin vielleicht kein besonders verlässlicher Erzähler, das gebe ich gern zu, aber die Fantasie dahinter ist gesund. Ebenso wie ein wenig Verspieltheit oder ein kleiner Schuss Größenwahn. Dieses Video und das gesamte Album sind eine Sammlung von Hinweisen, eine Reihe von Beweisstücken. Hoffentlich wirft das Video mehr Fragen auf, als es beantwortet.
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