Das Prinzip: Eigene Unwissenheit als Chance
Im Gegensatz zu traditionellen Wissensshows kommt es bei diesem Format explizit nicht darauf an, wie viel die eigentlichen Kandidaten auf der Bühne wissen. Die teilnehmenden Content Creator dürfen im Spielverlauf nämlich keine einzige Frage eigenständig beantworten. Stattdessen sind sie komplett auf ihre eigenen Joker angewiesen. Dazu nutzen sie Kanäle wie direkte Video-Calls mit einzelnen Followern oder lassen die eigene Chat-Community im Livestream über die richtige Antwort abstimmen. Zudem können überraschende Gäste aus Comedy, Musik und der Internet-Szene spontan zugeschaltet werden, um offene Fragen zu klären.Das Spielprinzip teilt sich in eine Hauptrunde und ein anschließendes Finale auf. In der Hauptrunde treten zwei Creator gegeneinander an und stellen sich abwechselnd insgesamt 20 Fragen, deren Beantwortung rein über die Netzwerke und den Chat läuft. Richtige Antworten bringen Punkte auf das Spielkonto, während Fehlschläge Punkte abziehen. Nach zehn absolvierten Runden entscheidet der Punktestand darüber, wer den Einzug ins Finale schafft.
Im Finale schrumpft das Zeitfenster deutlich: Die Finalistin oder der Finalist wählt eine Person aus dem erfolgreichsten Unterstützer-Team aus und setzt alles auf eine Karte. Innerhalb von 60 Sekunden gilt es, bei einer finalen Aufgabe möglichst viele korrekte Antworten abzuliefern. Dieser Durchgang entscheidet am Ende darüber, ob der bisher angesammelte Punktestand vervielfacht oder dividiert wird.
Traditionelle Show-Expertise trifft Chat-Kultur
Die technische und redaktionelle Gestaltung soll dabei die Lücke zwischen klassischem TV-Quiz und den Dynamiken von Livestreams schließen. Aus Sicht der Beteiligten bietet die direkte Interaktivität auf Twitch völlig neue Ansätze für Unterhaltungsformate.Mit WAS WEISS ICH?! – FRAG DIE ANDEREN! übertragen wir die Mechanik einer klassischen Quiz-Show konsequent in die Logik von Twitch: live, interaktiv und getragen von der Community. Für uns ist das Pilot-Projekt ein wichtiger Schritt, um unsere Show-Expertise mit digitaler Plattformkultur zu verbinden und im New Business neue Formen von Entertainment zu entwickeln.
Die Zusammenarbeit mit der UFA ist für uns eine große Freude, und ich möchte mich für das Vertrauen und den starken gemeinsamen Austausch bedanken. Besonders spannend finde ich, die große redaktionelle Quiz-Expertise der UFA mit den interaktiven Möglichkeiten von Twitch zu verbinden und daraus ein wiederkehrendes Show-Format zu entwickeln. Mit dem ersten Piloten gemeinsam mit Max Schradin wollen wir zeigen, welches Potenzial in dieser Verbindung steckt. Ich hoffe, dass wir damit den Grundstein für ein Format legen, das wir gemeinsam langfristig weiterentwickeln und ausbauen können.
Hintergrund zum Produktionsteam
Für UFA Show & Factual markiert das Projekt einen Vorstoß in reine Web-Produktionen. Das in Köln ansässige Unternehmen, geführt von Vanessa Schmit und Sascha Rustmeier, zeichnete in der Vergangenheit für zahlreiche bekannte TV-Shows verantwortlich. Dazu gehören unter anderem Formate wie "Wer weiß denn sowas?", "Deutschland sucht den Superstar" oder "Take Me Out". Als Teil der weltweiten Fremantle-Gruppe greift das Studio auf umfassende Erfahrung bei großen Show-Produktionen zurück.Die erste Folge des neuen Twitch-Quiz wird am 21. August direkt auf dem Twitch-Kanal von Moderator Max Schradin ausgestrahlt.

