Zwischen Menschlichkeit und Technologie
Im Mittelpunkt des Films steht Frau Winkler, die nach einem Sturz medizinisch versorgt werden muss und zum Pflegefall wird. Für ihre Tochter erweist sich die plötzliche Betreuungssituation schnell als Überforderung. Als Ausweg engagiert sie einen modernen Pflegeroboter, der den Alltag der Mutter strukturieren und unterstützen soll. Was zunächst auf heftigen Widerstand bei Frau Winkler stößt, entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem überraschenden Verhältnis: Die technische Assistenz kümmert sich nicht nur perfekt um die physischen Bedürfnisse der betagten Dame, sondern sorgt auch für Unterhaltung und leistet ihr Gesellschaft. Doch hinter der scheinbar idealen Pflegelösung verbirgt sich eine düstere Vereinbarung: Der Roboter hat die Anweisung, das Leben von Frau Winkler zu beenden, sollte sich ihr Gesundheitszustand drastisch verschlechtern.Doris Dörrie greift mit dieser Prämisse hochbrisante Fragen unserer Gegenwart auf. Wie viel Verantwortung dürfen oder wollen wir an Künstliche Intelligenz und Maschinen abgeben, wenn es um das Wohlbefinden und die Würde älterer Menschen geht? Der Film balanciert dabei zwischen tragischen Momenten und komödiantischen Elementen, um die menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend durchtechnisierten Welt zu beleuchten.
Ein hochkarätiges Ensemble vor und hinter der Kamera
Die Titelrolle der Frau Winkler übernimmt die renommierte Schauspielerin Angela Winkler, die bereits in Filmproduktionen wie „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ oder der Neuverfilmung von „Suspiria“ zu sehen war. Der Film versteht sich auch als eine Verbeugung vor ihrer schauspielerischen Leistung und ihrem Schaffen im deutschen Film. An ihrer Seite spielen Laura Tonke, die zuletzt in Titeln wie „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, „22 Bahnen“ oder „Amrum“ mitwirkte, sowie Josef Ellers, bekannt aus „Vienna Blood“.Zum weiteren Cast gehören unter anderem Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier, Sabrina Amali, Yvonne Yung Hee Bormann, Doris Kunstmann, Bettina Stucky, Klara Lange, Cathérine Seifert und Greta Sänger. Auch hinter den Kulissen setzt das Projekt auf erfahrene Filmschaffende: Leah Striker zeichnet für die Kameraführung verantwortlich, während Bernd Lepel das Szenenbild gestaltete und Sabine Keller für die Kostüme zuständig ist.
Produktion und Veröffentlichung im Herbst 2026
Hinter der Produktion von „Frau Winkler verlässt das Haus“ stehen Michael Souvignier, Till Derenbach und Daniel Mann für Zeitsprung Pictures. Entstanden ist der Kinofilm in Koproduktion mit Senator Film, dem Bayerischen Rundfunk (BR), dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie in Zusammenarbeit mit Arte. Die Umsetzung wurde zudem durch zahlreiche Förderanstalten unterstützt, darunter die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (MOIN), der FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Film- und Medienstiftung NRW, die Filmförderungsanstalt (FFA), der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).Für die Fachpresse finden vorab bereits bundesweit Vorführungen in Städten wie Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Leipzig und Köln statt. Der reguläre Kinostart von „Frau Winkler verlässt das Haus“ im Verleih von Wild Bunch Germany ist neu für den 1. Oktober 2026 angesetzt.


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