„Grey Havens“: Eine Reise ins Elbenreich
In „Grey Havens“ interpretiert Shannon Tolkiens Beschreibung des Übergangs in das elbische Jenseits – eine Welt, die der irischen Vorstellung von Tír na n’Óg ähnelt. Unterstützt wird sie dabei von Ruth Tolkien, der Enkelin des berühmten Autors, die in der elbischen Sprache singt und spricht. Auch Maria Franz (Heilung) und Kakophonix (Osi and the Jupiter) wirken mit und verleihen dem Song eine mystisch-schwebende Tiefe.Über den Song sagte Shannon:
„‘Grey Havens‘ handelt von Tolkiens melancholischer Beschreibung des Übergangs in das elbische Jenseits im Westen – vergleichbar mit dem alten irischen Jenseits Tír na n’Óg. Ich hatte das große Glück, dass Tolkiens Enkelin, Ruth Tolkien, bereit war, Background-Gesang und gesprochene Passagen in der elbischen Sprache beizusteuern.“
Ein Album als Heilungsprozess
Shannon schrieb und produzierte das Album während einer schweren Zeit – inmitten medizinischer Behandlungen wegen Brustkrebs. Tolkien diente ihr als Quelle der Hoffnung und Inspiration. Seine Verse halfen ihr, Dunkelheit in Schönheit zu verwandeln. Das Album wurde so zu einem persönlichen Weg durch Schmerz, Mythos und Erneuerung – ein klangliches Ritual aus Harfe, Stimme und tiefen Emotionen.Ein Blick in die Tracklist
Die Stücke reichen von „Beren and Lúthien“ über „Faramir“ bis „Misty Mountains“ und verweben bekannte Tolkien-Themen mit Shannons eigenem Dark-Folk-Stil.- Beren and Luthien (feat. Leila Abdul-Rauf)
- Grey Havens (feat. Ruth Tolkien & Maria Franz)
- Faramir
- Finduilas
- Song of the Rohirrim
- Misty Mountains


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!