Nach der umstrittenen Abschaltung seines Online-Rennspiels "The Crew" sieht sich Ubisoft nun mit einer potenziellen Sammelklage konfrontiert. Das ursprĂŒnglich 2014 veröffentlichte Spiel wurde im MĂ€rz dieses Jahres durch die Deaktivierung der Server unspielbar gemacht, und erworbene Lizenzen wurden von den Benutzerkonten entfernt. Zwei betroffene Spieler haben Anfang November Klage gegen den Publisher eingereicht.
In der Klage wird argumentiert, dass den KlĂ€gern â und vermutlich vielen anderen â nicht bewusst war, dass sie rechtlich gesehen nur eine Lizenz fĂŒr die Software besaĂen, selbst wenn sie eine physische Kopie erworben hatten. Zudem wird angefĂŒhrt, dass sie das Spiel nicht gekauft hĂ€tten, wenn sie von der Möglichkeit einer vollstĂ€ndigen Abschaltung gewusst hĂ€tten.
Die Entscheidung von Ubisoft fĂŒhrte auch zur Entstehung der Kampagne "Stop Killing Games", die darauf abzielt, Publisher davon abzuhalten, Videospiele nach dem Verkauf an Kunden unspielbar zu machen. Ăber 379.000 Menschen haben seither eine Petition an die EU unterzeichnet, in der entsprechende GegenmaĂnahmen gefordert werden, sobald die UnterstĂŒtzung durch die Publisher auslĂ€uft. In Reaktion darauf hat Ubisoft zugesichert, Offline-Modi fĂŒr "The Crew 2" und "The Crew Motorfest" bereitzustellen, sodass diese Titel auch nach einer möglichen Serverabschaltung spielbar bleiben.





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