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Die verrückten Wikinger Review

Eine schwedische Wikingerkomödie über einen Helden ohne Mut



Auch aus Schweden kommen ab und an ein paar gute Komödien hier an, doch "Die Verrückten Wikinger" von Joakim Jardeby ist ein Film, an dem sich die Geister scheiden. Glanzmomente oder Spannung existieren in diesem Film nicht, es wird hier nur auf Humor gesetzt.

Die Abenteuer von Oswald dem Feigen
Wikinger sind ja immer als mutiges und kriegerisches Völkchen bekannt. Oswald ist keins von beidem. Er ist das Vorbild eines jeden Hasenfußes und buhlt ausgerechnet um die Liebe der schönen Hildegun. Es gibt zwar einige wankelmütige Frauen, doch diese ist so unentschieden, dass sie bei jedem noch so kleinen Anlass ihre Meinung ändert und entweder anderen Kerlen oder dem guten Oswald hinterher rennt. Um endgültig die Gunst seiner Geliebten zu gewinnen, macht sich Oswald zusammen mit seinem Bruder Sigtrygg zu der alljährlichen Veranstaltung "Das Ding" auf, wo er Perset, den Mörder seines Vaters, zu einem Duell auf Leben und Tod herausfordern und besiegen will. Auf dem Weg dorthin begegnet er einer Hexe, die ihn zu einem Krieger machen soll, oder auf Oswalds späteren Mentor Kolskägg, der ihn zum Berserker machen will. Wird Oswald über Perset siegen oder wird er wie immer davonlaufen? Und gewinnt er schlussendlich auch Hildeguns Herz?

Überzogen wie eine Schokopraline
Dieser Film lebt komplett von seinem überzogenen Humor. Alle nur erdenklichen Elemente eines Abenteuer-Films werden hier genutzt und ins Lächerliche gezogen. Ob das zur Belustigung beiträgt oder eher für gelangweiltes Gähnen sorgt, hängt vom Humor des Zuschauers ab. Zum Beispiel steckt sich Oswalds Bruder Sigtrygg im Verlauf des Films ein Schwert in den Bauch, weil er nicht wusste, wie er einen Toten spielen soll. Oder die Begebenheit als sich Hildegun von Oswald abwendet, sich ihm aber sofort wieder zuwendet als sie von einer möglichen Ehe mit einem hässlichen Wikinger erfährt und Oswald plötzlich wieder über alles liebt. Derlei absurder Humor ist stets vorhanden und damit steht und fällt der Film nun mal, denn weder ist er mit großen Weltstars oder überhaupt bekannten Schauspielern besetzt noch glänzt er mit tollen Special Effects oder tollen und imposanten Wendungen in der Geschichte. Wer also nicht auf Humor dieser Art steht, sollte die Finger von diesem Film lassen.

Unser Fazit

Eine schwedische Wikingerkomödie über einen Helden ohne Mut

Absichtlich überzogen gestalteter Film mit offensichtlichem Ende.

Rainbow Kash (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 50%

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