Musik » Reviews

Meike Schrader - Das Grün in deinen Augen Review

Sanfte Klänge und poetische Texte für entspannte Auszeiten im Alltag.


13.04.2012  Redaktion  7 Likes  0 Kommentare 
Deutsche Texte sind ja gerade "in" - wie noch nie zuvor. Eine regelrechte Flut an deutschsprachigen Künstlern entert den Markt und nach Rap (Die Fantatischen Vier) und Pop/Rock (Juli,Silbermond) gibt es auch immer mehr Musiker, die eher die Grenzen ausloten. Jenseits des Mainstream bewegt sich auch die 1977 geborene Pianistin Meike Schrader, deren erstes Album Ende März erschienen ist...

Das Grün in deinen Augen
und wir bleiben immer öfter stehen, denn im gehen lässt es sich nicht gut in die Augen sehen ...

Die Textzeile aus dem Titelsong des Debütalbums "Das Grün in Deinen Augen" lässt zugleich den Ausdruck der Musik als auch die Nuancen einer Künstler-Persönlichkeit erkennen. Meike Schrader verbindet gedichtete Texte mit sanften Tönen.

Was herausgekommen ist, ist ein Album, das perfekt als Begleitmusik dient. Für eine Tasse Tee beispielsweise. Oder für einen Kaffee auf der Terasse. Denn: "Das Grün in deinen Augen" ist durchaus ein Soundtrack zum Auszeitnehmen. Das ist auch durchaus positiv gemeint.

Allerdings hat dies auch seine Schattenseiten. Denn die Songs des Albums sind derart undaufdringlich, dass aus der Begleitung auch schnell eine Hintergrundmusik werden kann. Und dann tritt ein seltsamer Effekt ein: Da die Stücke von Meike Schrader alles andere als gewöhnlicher Pop-Jazz-Klavier-Mix sind, sondern gerne mal eigene Wege gehen, erwacht man immer wieder aus dieser Hintergrundbeschallung. Oder mit anderen Worten: Die Songs sind mitunter etwas sperrig und reissen einen dann doch wieder aus der Ruhe heraus, weil man ja doch intensiver hinhören muss.

Was nun? Entspannung oder intensives Listening?

Nun, von beidem ehrlich gesagt etwas und genau das macht es uns wiederum so schwer, das Album zu bewerten. Als Hintergrundmusik zu sperrig, als dominierendes Element zu seicht.

Unser Fazit

Sanfte Klänge und poetische Texte für entspannte Auszeiten im Alltag.

"Nett", aber eben auch nicht mehr. Die Jazz-Pop-Chanson-Mixtur ist sicher nicht schlecht, was bei Anna Depenbusch aber permanent funktioniert, will bei Meike Schrader nur bedingt klappen.

Redaktion (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 65%

Fehler gefunden? Melden.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.
Werbung
Genre
Release 2012-03-30
Studio Labelship (Broken Silence)
Publisher Labelship (Broken Silence)
Werbung

Amazon Music

Jetzt bestellen!

Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 26.08.2026 22:48
Captain
Hallo aus dem Rheinland! von Captain am 24.08.2026 18:10
candicelia
Hallo aus dem Rheinland! von candicelia am 24.08.2026 17:41
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 22.08.2026 12:59
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 19.08.2026 21:05