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Los Males Del Mundo - Descent Towards Death Review

Der Abstieg in den Tod – eine schlechte Weltreise!


26.02.2021  Redaktion  18 Likes  0 Kommentare 
Los Males Del Mundo - Descent Towards Death Review Bild Los Males Del Mundo - Descent Towards Death Review Screenshot Los Males Del Mundo - Descent Towards Death Review Foto

Die Band wurde 2016 zunächst als Projekt zwischen Dany Tee (Acathexis, Downfall of Nur) und Cristian Yans gegründet. Nikita Kamprad (Der Weg Einer Freiheit) kam später als Produzent und Gastmusiker hinzu. Im Oktober 2020 wurde eine selbstbetitelte Promo-EP mit zwei Tracks über Bandcamp veröffentlicht. Und jetzt folgt mit "Descent Towards Death" die erste Langrille.

Los Males Del Mundo - Descent Towards Death
Ihre erstes Album "Descent Towards Death", das 5 Tracks von 40 Minuten Länge enthält, ist eine Einladung zu einer konzeptionellen Reise, die den Hörer in die dunkelsten und entlegensten Orte der menschlichen Seele zieht. Es spiegelt einen inneren Kampf wider, der sich in Wechseln zwischen aggressiven und wütenden Passagen auf der einen Seite und dichten und introspektiven Landschaften voller melancholischer Melodien auf der anderen Seite ausdrückt.



Dies gelingt durch den fast schon verschwenderischen Einsatz von Double Bass-Passagen gepaart mit teils schwerfälligen, teils brachialen Gitarren-Riffs ganz gut. Die Tracks, die teilweise eine Länge von 10 Minuten und mehr vorweisen können, sparen dabei nicht an Vielschichtigkeit. Tempowechsel gehören praktisch zum "guten Ton" und machen das Album nicht gerade leicht eingängig, aber dennoch für Genrefans absolut hörenswert. Die Vocals von Dany Tee (Downfall of Nur, Acathexis), der gleichzeitig auch für die Drums verantwortlich ist, geht durch Mark und Bein und können. die Gitarrenarbeit von Cristian Yans und Gast-Bassist Nikita Kamprad (Der Weg Einer Freiheit) stylistisch vollenden.

Tracklist
1. Falling Into Nothing (12:12)

2. The Silent Agony (8:28)

3. Eternal Circle Of Vain Efforts (5:16)

4. Nothing But A Lie (4:56)

5. The Heavy Burden (10:00)

Unser Fazit

Der Abstieg in den Tod – eine schlechte Weltreise!

Nicht nur Nietzsche wäre Fan geworden: "Descent Towards Death" wandelt zwischen Aggression und Melancholie in einer dunklen Welt des Black Metal. Grandios.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 81%

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